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anwaltliches Schreiben (Geltendmachung einer Forderung) trotz Einspruch zu Rechnung

| 10.07.2018 19:15 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


19:51
Unser Bauleiter hat uns eine Rechnung gestellt und bereits gemahnt, allerdings sind wir mit der Höhe der Rechnung nicht einverstanden, da wir der Meinung sind, dass vom Bauleiter nicht die volle Leistung, die im Vertrag vereinbart war, erbracht wurde. Wir haben direkt nach der Mahnung schriftlich Einspruch gegen die Höhe der Rechnung erhoben und ein alternatives Angebot (50% der Rechnungssumme) per Einschreiben versendet. Außerdem haben wir ausführlich begründet, warum wir die Rechnung kürzen und eine Frist gesetzt. Am Tage des Fristablaufs erhielten wir nun ein anwaltliches Schreiben, in welchem wir aufgefordert werden, die volle Rechnung zzgl. der Anwaltsgebühren und Verzugszinsen zu bezahlen. Auf unser Gegenangebot wurde mit keinem Wort eingegangen.
Müssen wir tatsächlich den vollen Betrag überweisen, obwohl dieser in unseren Augen strittig ist, oder nur den von uns angebotenen Betrag von 50 Prozent? Müssen wir tatsächlich die Anwaltskosten des Bauleiters tragen, wie es in der Forderung des Anwalts in der Kostennote aufgeführt wurde, obwohl ein Einspruch erfolgte? Wie können wir weiter vorgehen? Vielen Dank für Ihre Antwort.
10.07.2018 | 19:38

Antwort

von


(2162)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

die Anwaltskosten sind nur dann berechtigt, wenn die Rechnung der Höhe nach nachvollzogen werden kann. Dies steht allerdings im Streit und Sie haben mit ihrem Gegenangebot auch deutlich gemacht, warum Sie eine Kürzung wünschen und dass Sie auch zu einer Verhandlung bereit seien. Eine Beauftragung eines Anwaltes war zu diesem Zeitpunkt noch nicht notwendig und ist auch nicht zu erstatten.
Ob die Rechnung gekürzt werden darf, hängt natürlich im Einzelfall von den jeweiligen Geünden ab, die zuvor rechtlich geprüft werden müssten. Um ein weiteres Risiko zu vermeiden, könnten Sie beispielsweise 50 % der Summe bereits jetzt überweisen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 10.07.2018 | 19:47

Vielen Dank für Ihre detaillierte Antwort. Wir haben noch eine Rückfrage bzgl. der Überweisung des von uns angebotenen Betrages: Sollen wir auf das Konto des Bauleiters überweisen oder auf das Forderungskonto des Anwalts? Was wäre besser?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.07.2018 | 19:51

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können auf das Konto des Anwalts überweisen, wobei Sie schreiben sollten "50% Hauptforderung Rechnung XY", damit er es nicht mit seinen Kosten verrechnet.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 10.07.2018 | 19:54

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