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angemessene Strafhöhe(Ladendiebstal)


| 17.02.2006 14:47 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Ich habe einen Strafbefehl erhalten,in dem ich des Ladendiebstahls beschuldigt werde,in dem ich eine Ware im Gesamtwert von 2,79 Euro entwendet habe,ohne zu bezahlen.Von der Möglichkeit einer Stellungnahme bei der Polizei habe ich keinen Gebrauch gemacht,habe jedoch im Laden durch meine Unterschrift den Vorwurf anerkannt und 50 Euro Strafe bezahlt.
Ich bin vorbestraft wegen Körperverletzung(Verkehrsunfall)und Betrug(Schwarzarbeit) mit dem Ergebnis einer Gesamtstrafe von 160 Tagessätzen zu je 25 Euro.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde nun für den Ladendiebstahl eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 25 festgesetzt.
Mir erscheint die Höhe der Geldstrafe doch sehr hoch und ich möchte wissen ,ob diese Höhe angemessen ist,oder ob Sie mir raten würden dagegen in Einspruch zu gehen um das Strafmaß zu verringern.
Leider verfüge ich nur über sehr bescheidene Mittel und muss gesetzt den Fall in Einspruch gehen zu wollen genau überlegen,ob möglicherweise die Anwaltskosten das Ganze nur noch mehr in die Höhe treiben würden und am Ende alles noch teurer wird,als es sowieso schon ist.
Vielen Dank für Ihre Hilfe

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage möchte ich gemäß Ihren Angaben wie folgt beantworten:

Das Gesetz sieht vor, dass zwischen 5 und 360 Tagessätze verhängt werden dürfen (§ 40 StGB).

Natürlich spielt es in Ihrem Fall in Bezug auf die Anzahl der Tagessätze eine Rolle, dass Sie bereits vorbestraft sind.

Bei der Strafzumessung nach § 46 StGB wird folgendes berücksichtigt:
die Beweggründe und die Ziele des Täters,
die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille,
das Maß der Pflichtwidrigkeit,
die Art der Ausführung und die verschuldeten Auswirkungen der Tat,
das Vorleben des Täters, seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sowie
sein Verhalten nach der Tat, besonders sein Bemühen, den Schaden wiedergutzumachen, sowie das Bemühen des Täters, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen.

Bei einem Täter ohne Vorstrafen werden in der Regel 30 Tagessätze verhängt. Von daher kann die Anzahl der Tagessätze, pauschal gesehen, nicht beanstandet werden. Die Erfolgsaussichten hinsichtlich eines Einspruchs vermag ich ohne Kenntnis der Akten kaum zu beurteilen. Aus Ihren Angaben geht auch nicht hervor wie dieser effektiv begründet werden könnte. Von daher vermute ich, dass Ihnen im Resultat mit Anwaltskosten kaum eine Kostenersparnis zu gute kommen würde.

Für Unklarheiten nutzen Sie einfach die kostenlose Nachfragefunktion.

Ich hoffe, diese Antwort war Ihnen zunächst verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin
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