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angebl Betrug


14.10.2006 12:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Halo,
ich bin 26 Jahre alt, verh und habe drei Kindr die ich betreue. ich habe ausser Erziehungsgeld und Kindergeld kein Einkommen, wir leben vom Gehalt meines Mannes. Vor zwei Monaten habe ich mit bei einem Versandhandel Waren bestellt.Es gab einige Schwierigkeiten weil bei der Internetbestellung Fehler in der Adresse waren und die Bank meine Lastschrift nicht eingelöst hat. Na ja ich habe mit dem Sachbearbeiter gesprochen und dieser sagte mir er verstehe den Fehler bei der Adresse zwar nicht aber ich solle da Geld dann einfach überweisen. Leider hat sich unsere finaz Situation verschlechtert und im ganzen Stress habe ich diese Rechnung evrgessen. Heute kam dann ein Einwurfeinschreibens des Sachbearbeiters wo man mir droht das ganze an ein InkassoBüro oder strafrechtlich verfolgen zu lassen, wenn ich nicht bis zum 17. 10. zahlen würde. Wie gesagt unsere Situation hat sich verschlechtert und uich habe am 11.10. eine eidesstattliche Erklärung abgeben müssen weil es einfach nicht mehr anders ging. Können Sie mir sagen wie hoch eine Strafe wegen Betrugs ausfallen könnte? Es handelt sich um einen Betrag von 210,00 Euro und ich bin nicht vorbestraft.Ich weiß nicht mehr ob ich da letzte Mal als ich mit dem sachbearbeiter am telefon gesprochen habe schon wußte das ich die ev abgeben muss, bescheid habe ich vor zwei Wochen bekommen und wie gesagt ich habe viel Stress derzeit und weiß nicht wann dieses Telefonat war. Wie sieht das aus, habe an meine anderen Gläubiger ein Schreiben aufgesetzt wo ich selbst von der EV bescheid gebe und die Gläubiger bitte mir zu gestatten das ich mich melde sobald ich finaz zur Zahlung in der Lage bin. Termin bei der Schuldnerberatung habe ich am 8.11.. Was meinen sie ist es sinnvoll diesem Gläubiger das Schreiben auch zu senden?Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das er mich wegen Betruges anzeigen wird? Könnte ich mit einem Eintrag wegen Betruges in meinm alten Beruf (Altenpflege) mich wieder bewerben. Habe niemanden bewußt betrogen, weiß auch nicht ob dies wirklich ein Betrug war.
Vielen Dank

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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Die Wahrscheinlichkeit ob Sie angezeigt werden oder nicht, ist naturgemäß nicht vorhersehbar, denn niemand kann voraussehen wie sich der Geschädigte verhält.

Allerdings muss der Betrug nachgewiesen werden und hier insbesondere der Vorsatz und die rechtswidrige BereicherungsABSICHT. Ob dies passiert kann man aus der Ferne schlecht beantworten.

Falls es wirklich zu einem Strafbefehl oder Verurteilung nach der Hauptverhandlung kommen sollte, wird sich die Strafe (soweit es ihre erste einschlägige Tat war) nicht über die Grenze hinausgehen, welche einen Eintrag in das Führungszeugnis nach sich ziehen würde.

Ich würde mich daher etwas beruhigen und abwarten.

Wie Sie sich gegenüber Ihren Gläubgiern verhalten müssen, sollten Sie mit der Schuldnerberatung klären.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die dem Bearbeiter nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Falls Sie weitere juristische Hilfe benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Sascha Tawil
Rechtsanwalt

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