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alleiniges Sorgerecht für die Mutter

01.03.2019 15:15 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Ich habe auf Anraten des JA das alleinige Sorgerecht für meinen 11 jährigen Sohn beantragt. Der Vater ist Alkoholiker und hat sich nie aus eigener Initiative um das Wohl des Sohnes oder um die Gestaltung FES Umgangs gekümmert. Der Sohn hat den Vater auch öfters betrunken erlebt, auch während des Umgangs. Bei der Anhörung vor Gericht hat das JA meinen Antrag voll unterstützt und auch mein Sohn sagte bei der Befragung durch den Richter dass er bei mir bleiben will und ich alleine für ihn Sorgen soll. Denken Sie dass der Richter jetzt schon entscheiden wird? Vielen Dank

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich folgt Stellung:


1.

Eine Prognose, wie das Gericht über Ihren Antrag entscheiden wird, ist aufgrund der Sachverhaltsangaben und mangels weiterer Erkenntnisse hinsichtlich des Sachverhalts schlichtweg nicht möglich.


2.

Was Ihr Sohn in der persönlichen Befragung durch den Richter geäußert hat, wissen wir nicht. Sie waren bei dieser Befragung nicht zugegen, sondern können nur das wiedergeben, was Ihnen Ihr Sohn erzählt hat. D.h. aber auch, dass wir nicht wissen, welche Schlussfolgerungen der Richter aus den Schilderungen Ihres Sohns ziehen wird.


3.

Mir ist nicht bekannt, ob Sie bei Ihrem Antrag, Ihnen das alleinige Sorgerecht zu übertragen, anwaltlich vertreten gewesen sind. Aufgrund Ihrer Schilderung vermute ich, dass Sie den Antrag selbst gestellt haben.

In derartigen Dingen ist es stets empfehlenswert, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn man finanziell nicht in der Lage ist, die Rechtsanwaltsgebühren zu tragen, gibt es die Möglichkeit, Verfahrenskostenhilfe zu beantragen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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