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alleiniger Hauskauf vor der Ehe

12.09.2014 10:02 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


10:57

Zusammenfassung: Schulden, die während der Ehe getilgt werden erhöhen das Vermögen und wären bei einer Scheidung im Rahmen des Zugewinns ausgleichspflichtig.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich werde in naher Zukunft heiraten.

ich habe vor der Ehe ein Haus im Wert von ca. € 320.000 Euro erworben, Darlehensvertrag läuft auf mich und die mtl. Raten (€ 1.000 auf 10 Jahre) (€ 500 auf 3 Jahre), sowie die Sondertilgung (€ 9.500 p.a.) erbringe ich an sich alleine, da ich auch mehr als das Doppelte wie meine Zukünftige verdiene.

Da das Haus mein Eigentum ist, haben wir auch über die Folgen einer möglichen Scheidung gesprochen, da Sie, wenn wir Kinder haben und uns scheiden lassen sollte, nicht mit "nichts" auf der Straße sitzen möchte.

Das Thema Anfangs- und Endvermögen ist mir bewußt und auch einleuchtend. Nun die 2 Fragen:

1. ist es korrekt, dass alle Rückführungen des Darlehens (die von meinem Geld bezahlt werden) nach einer möglichen Scheidung als "Zugewinn" gesehen werden?

2. Da ich alle Kosten für die Raten und die Nebenkosten etc. übernehme, überweist mir meine Frau mtl. € 500,-
Wie wird dieser Betrag bei einer eventuellen Scheidung gehandhabt?
(diese Frage ist mir wichtiger)

Falls wir uns in ca.7-8 Jahren scheiden lassen sollten, dann hätte ich mein Haus abbezahlt und könnte dann gleich den nächsten Kredit aufnehmen um Sie auszuzahlen.

Viele Grüße,


12.09.2014 | 10:36

Antwort

von


(257)
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Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

zu 1.: Ja, im Ergebnis wird die Tilgung der Schulden hälftig ausgeglichen. Denn dadurch, dass Sie im Laufe der Ehe die Schulden reduzieren und am Ende der Ehe weniger Schulden haben, erhöht sich im Falle einer Scheidung Ihr Vermögen, das dann hälftig ausgeglichen werden muss, erhöhen.

zu 2.: Auch diese monatlichen Zahlungen wären im Ergebnis zur Hälfte ausgleichspflichtig, da diese Zahlungen Ihr Vermögen erhöhen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 12.09.2014 | 10:48

Hallo,

danke für die schnelle Beantwortung, bitte checken Sie noch kurz meine Rechnung, bei einer möglichen Scheidung nach 8 Jahren

Anfangsvermögen:
Immobilie: 320.000
Schulden: 160.000
= 160.000,-

Endvermögen:
Immobilie: 320.000
Schulden: 5.000
mtl. Zahlungen von ihr (500 Euro * 12 Monate * 8 Jahre)
=> 48.000

= 363.000,-

Differenz: 203.000,-


falls meine Frau mit 0,- Anfangsvermögen und 0,- Endvermögen aus der Heirat gehen sollte, dann müsste ich Ihr einen Zugewinn von € 101.500,- bezahlen, korrekt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.09.2014 | 10:57

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hatte versäumt, Ihnen zu Ihrer bevorstehenden Hochzeit zu gratulieren, was ich hiermit nachholen möchte.

Zu Ihrer Nachfrage nehme ich Stellung wie folgt:

Ja, Ihre Rechnung ist korrekt.

Ergänzend erlaube ich mir den Hinweis, dass es sich hierbei um gesetzliche Regelungen handelt, die greifen, falls die Eheleute keine anderslautende Vereinbarung getroffen haben, was Sie selbstverständlich tun können.

Mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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