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alg2 ..

| 19.05.2010 19:07 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Ich muß ein wenig ausholen,um meine Frage stellen zu können.
Mein Freund ist im 08/09 ins Gefängnis gekommen und sitzt noch bis 07/11.Er hatte bis dahin eine eigene Wohnung.Die mußten wir natürlich auflösen und seine Sachen sind jetzt in meiner Wohnung verteilt.Wenn er Ausgang hat,ist er auch hier und so gesehen leben wir zusammen.Er ist aber nicht hier gemeldet.
Ebenfalls im August stellte sich dann heraus,daß ich schwanger bin.Das hatte zur Folge,daß mein bis 30.11.2009 befristeter Arbeitsvertrag nicht verlängert wurde.Darum beziehe ich nun ein Gemisch aus ALG1+2 und Mutterschaftsgeld.Nach Ablauf der Schutzfrist am 26.6.10 ist es dann nur noch ALG2.Problem:
Welche Variante ist am geschicktesten und richtig der Arge gegenüber?
Meinen Freund in die Bedarfsgemeinschaft mit einbeziehen?Geht das überhaupt wenn er einsitzt?
Wenn ich das nicht tue,muß ich ihn dann als Vater angeben und er muß Unterhalt bezahlen bzw ich muß Unterhaltsvorschuß beantragen?Hat die Vaterschaft noch nicht anerkannt.momentan gelte ich als alleinerziehend.habe noch eine tochter.

-- Einsatz geändert am 19.05.2010 19:31:23

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Wichtig ist, dass Sie alle Angaben wahrheitsgemäß machen. Eine Bedarfsgemeinschaft bilden Sie nur dann, wenn Sie wieder regelmäßig zusammen leben. Dies ergibt sich aus § 7 Abs.3 Nr.3 b) SGB II. Er gehört daher erst nach Verbüßung seiner Freiheitsstrafe zur Bedarfsgemeinschaft. Als Vater müssen Sie ihn dann angeben, wenn die Vaterschaft festgestellt ist, d.h. er sie anerkannt hat. Bis dahin gelten Sie als alleinerziehend. Unterhalt muss der Vater grundsätzlich nur dann zahlen, wenn die Vaterschaft festgestellt ist oder er sie anerkannt hat.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 19.05.2010 | 19:50

Die Frage dabei ist halt:kann die Arge mich zwingen,den Vater zu nennen und ihn dann,die Vaterschaft anzuerkennen?Weil die Arge natürlich will,daß ich Unterhalt vom Kindsvater beziehe,damit die Bezüge kleiner werden.Nur wenn ich dann Unterhaltsvorschuß beantragen muß,muß er es wieder zurückzahlen und es fehlt uns dann trotzdem geld!ist sehr kompliziert.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.05.2010 | 21:16

Sehr geehrte Ratsuchende,

möglicherweise wird man Sie fragen. Sie können antworten, dass Sie sich nicht sicher seien, dass jemand in Betracht komme, eine Vaterschaftsanerkennung aber derzeit nicht möglich sei. Unterhalt muss nur gezahlt werden, wenn die Vaterschaft anerkannt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

Bewertung des Fragestellers 20.05.2010 | 09:04

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