Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

alg 1 - Bemessungszeitraum

| 23.08.2010 17:12 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


habe in 24 monaten 12 monate gearbeitet, bei welchselnden arbeitgebern und löhnen. bin 55, frage ist nach welchen lohn steht mir alg 1 zu und wie lange

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Nach den von Ihnen gemachten Sachverhaltsangaben beurteile ich den Sachverhalt wie folgt:

Die Anspruchsdauer richtet sich nach § 127 Abs. 2 SGB III. Bei 24 Monaten Beschäftigung beträgt die maximale Dauer des ALG I Bezuges vom Grundsatz her 12 Monate.

Für die Berechnung des Arbeitslosengeldes ist der Bemessungszeitraum und der Bemessungsrahmen zu unterscheiden.
Unter dem Bemessungszeitraum sind alle abgerechneten Entgeltabrechnungszeiträume der versicherungspflichtigen Tätigkeit im Bemessungsrahmen –nämlich ein Jahr vor Ende der Beschäftigung- zu verstehen.
Es müssen mindestens 150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt im Bemessungszeitraum vorliegen. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, lässt sich mangels Sachverhaltsangaben nicht prüfen.

Das Arbeitslosengeld beträgt in der Regel 60 % des pauschalierten Nettoeinkommens, soweit keine Ausnahmen vorliegen, vgl. § 129 SGB III.
Das pauschalierte Nettoentgelt wird aus dem Bruttoentgelt errechnet, welches im Bemessungszeitraum erzielt wurde.

Das Arbeitslosengeld I wird als kalendertägliche Leistung berechnet. Dabei wird die Summe der Arbeitsentgelte durch die Kalendertage der versicherungspflichtigen Beschäftigung geteilt, vgl. §§ 130, 131 SGB III.

Sollten Sie gleichzeitig in mehreren versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gestanden haben, sind die Arbeitsentgelte, aber nicht die Kalendertage der Entgeltabrechnungszeiträume, zu addieren.

Gemäß § 131 Abs. 4 hat der Arbeitslose innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Entstehung des Anspruchs Arbeitslosengeld I bezogen, ist Bemessungsentgelt mindestens das Entgelt, nach dem das Arbeitslosengeld zuletzt bemessen worden ist.
Ich hoffe, ich konnte Ihre Anfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantworten. Ansonsten verweise ich auf die kostenlose Nachfragefunktion.

Nachfrage vom Fragesteller 24.08.2010 | 06:44

vielleicht war die frage etwas unklar, fakt ist, ich habe seit 01.01.2008 - 31.08.2010 drei verschiedene arbeitsstellen gehabt. zwei davon für jeweils 6 monate mit unterbrechungen ohne leistungsbezug von der arbeutsagentur. die letzte arbeit endet zum 02.09.2010. ist ihr geschildertes szenario das gleiche?? mfg hermann strack

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.08.2010 | 08:30

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Gemäß § 130 Abs. 1 S. 1 SGB III umfasst der Bemessungszeitraum die beim Ausscheiden des Arbeitslosen aus dem jeweiligen Beschäftigungsverhältnis abgerechneten Entgeltabrechnungszeiträume der versicherungspflichtigen Beschäftigungen im Bemessungsrahmen. Der Bemessungsrahmen beträgt grundsätzlich 1 Jahr. Nach § 130 Abs. 3 Nr. 1 wird dieser auf 2 Jahre erweitert, wenn der Bemessungszeitraum weniger als 150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt enthält. Eine genaue Einschätzung kann auch jetzt nicht erfolgen, da keine genauen Angaben über die konkreten Beschäftigungszeiträume der jeweiligen Beschäftigungen vorliegen. Der von Ihnen genannte Zeitraum vom 01.01.2008 bis zum 02.09.2010 wäre zudem länger als 2 Jahre. Wenn ein Bemessungszeitraum von mindestens 150 Tagen mit Anspruch auf Arbeitsentgelt innerhalb des auf 2 Jahre erweiterten Bemessungsrahmen nicht festgestellt werden kann, ist als Bemessungsentgelt ein fiktives Arbeitsentgelt zugrunde zu legen (vgl. § 132 Abs. 1 SGB III). Das fiktive Arbeitsentgelt wird anhand von Qualifikationsgruppen ermittelt.

Bewertung des Fragestellers 24.08.2010 | 06:47

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"aufgrund meiner angaben in vollem maße beantworte"
FRAGESTELLER 24.08.2010 5/5,0