Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zwischenzeugnis wg. Wechsel des Vorgesetzten

15.01.2010 22:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


SgDuH, im Sommer diesen Jahres habe ich meinen Vorgesetzten um die Ausstellung eines Zwischenzeugnis gebeten. Dieser hat der Austellung zugestimmt. Der Grund weswegen ich darum gebeten habe war, um eine Beurteilung nach erfolgten, dreimaligen Vorgesetzenwechsel innerhalb von 5 Jahren (bei annaehrend Gleichbleibendem Aufgabengbiet) einmal eine Zusammenfassende Beurteilung zu erhalten. Zur Durchfuehrung wurde jeder Vorgesetzte um das Ausfuellen eines Fragebogens gebeten, Mit den Ergebnissen der beiden ersten "Zeugnisbeobachtungsboegen" war ich zufrieden. Der jetzige Vorgesetzte - mit dem es seit 2 jahren zugegeben, massive Probleme in der Zusammenarbeit gibt - hat diese "Gelegenheit" genutzt um mir ein signifikante Leistungsverschlechterung zu bescheinigen. Hatten mir die beiden ersten Chefs noch beispielsweise ein 1-2 (auf einer Notenskala) bescheinigt, hat der jetzige in mindestens 8 Punkten eines 30 Punkte umfassenden Fragebogens eine 5 (oder 6) ausgestellt. Zwei Fragen dazu: A) Welche Moeglichkeiten habe ich dieser Beurteilung zu widersprechen bzw. muss ich das ueberhaupt tun denn ich muesste die Beuteilung unterschreiben was ich nicht getan habe & B) Kann ich davon ausgehen, dass die Zeit der jeweiligen Zustaendigkeit (als mein Vorgesetzter) prozentual gewichtet gewertet werden muss, wenn es um die Erstellung eines umfassenden (alle drei Chefs) Zwischenzeugnis geht?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

a) Sie können einem Zwischenzeugnis genauso förmlich widersprechen und eine Änderung fordern, wie einem Abschlusszeugnis. Das gilt aber nicht bei einer Zwischenbeurteilung, die noch nicht das Zwischenzeugnis selbst darstellt. Natürlich können Sie grundsätzlich dem Inhalt des Fragesbogens widersprechen und den AG auffordern diesen Teil der Beurteilung nicht ins Zeugnis aufzunehmen. Letztlich bleibt es aber dem AG überlassen, auf welche Art er die Informationen zusammenträgt, aus denen er das Zeugnis erstellt. Gegen die Beurteilung im Fragebogen gibt es kein isoliertes Rechtsmittel, anders als gegen das Zeugnis. Es ist daher nicht zwingend erforderlich, dass Sie der Beurteilung widersprechen, Sie können auch das Zwischenzeugnis selbst abwarten und dann ggf. dagegen vorgehen. Sie haben ja bereits durch die verweigerte Unterschrift zu erkennen gegeben, dass Sie die Benotung nicht teilen.

b) Es wäre nur logisch, wenn der AG die jeweilige Zeit der Zuständigkeit prozentual gewichtet um eine gerechte Benotung zu erlangen. Dem AG steht aber bei der Zeugniserstellung ein Ermessensspielraum zu. Sie können nicht zwingend eine "mathematisch korrekte" Berechnung verlangen, weil der AG einfach den Spielraum hat aus den Einzelnoten eine gewisse "Gesamtbeurteilung" zu bilden. Wenn der AG aber Fragebögen nutzt, denn muss er auch aus den Erkenntnissen eine nachvollziehbare Beurteilung erstellen. Der AG kann also nicht willkürlich bewerten und dabei die Fragebögen, auch von der zeitlichen Gewichtung her, ausser acht lassen. Es kommt letztlich darauf an, welche Beurteilung am Ende im Zeugnis steht. Notfalls könnten Sie gegen die Bewertung auch gerichtlich vorgehen.



FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70152 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Die Antwort und die Argumentation des Anwaltes hat mir gut gefallen. Ich denke, dass ich ihn mit einem Mandat beauftragen werde. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und kompetente Antwort. So gut, dass ich mit dem Anwalt meine Rechte in der Angelegenheit durchsetzen lassen werde. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Endlich mal ein Anwalt der eine eigene Meinung hat und nicht nur mit Allgemeinplätzen rumdruckst! ...
FRAGESTELLER