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Zwischenzeugnis nicht wie vereinbart


09.08.2005 21:51 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Aufgrund eines Vorgesetztenwechsels, den ich wegen Mutterschutz nicht mehr direkt erlebe, habe ich ein Zwischenzeugnis angefordert. Das erste Zeugnis das ich erhielt war meiner Meinung nach sehr schlecht, wobei mein Chef sich ahnungslos stellte und meinte das wäre doch ein gutes Zeugnis. Ich muss dazu sagen, dass ich mich in dieser Firma von der Personalabt. gemobbt fühle, weil mir Gehaltsversprechungen bei der Einstellung gemacht wurden, die nie eintraten und ich mich deshalb an den Betriebsrat wandte. Dies war nach Aussage der Personalchefs mein Fehler (leider nur mündliche Aussage gg. meinem Chef, also nicht beweisbar und auch nicht direkt an mich gerichtet). Zurück z. Zeugnis: wir (mein Chef und ich) haben uns dennoch auf ein paar andere Formulierungen geeinigt und er hat mir bestätigt, dass die Pers.abt. damit einverstanden wäre (mündl.), wobei ich wieder ca. 4 Wochen dem Zeugnis nachlief, sowohl telfonisch wie auch persönlich. Nun kam die zweite Abfassung. Verschiedene Sachen wurden nicht, wie abgemacht, geändert und ein Passus wurde, obwohl nicht abgesprochen und nie beanstandet, stark abgekürzt. Auch das Datum ist nun auf 2 Tage früher datiert als die erste Fassung (hat das einen Sinn?).
Zeugnis war am Samstag im Briefkasten, Montag wollte ich nochmals mit meinem Chef reden. Leider ist er nun in Urlaub und erst am 30.8. wieder da.Da ich nach dem Mutterschutz wieder arbeiten muss (Alleinerziehend, wird wohl ausgenutzt....) möchte ich nicht unbedingt klagen. Verpasse ich irgend eine Frist, wenn ich warte und es nochmals mündlich mit meinem Chef versuche zu klären oder was ist hier der beste Weg? Ich muss dazusagen, dass alles mündlich abgesprochene in dieser Firma und auch mit diesem Chef nie eingehalten wurde. Egal um was es ging. Wie soll ich mich verhalten?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Sie sollten versuchen, sich zu einigen. Eine Frist läuft nicht, Sie sollten nur im eigenen Interesse nicht zu lange warten.

Gerichtlich ein bestimmtes Zeugnis zu erreichen ist nicht einfach. Sie haben Anspruch auf ein durchschnittliches „befriedigendes“ Zeugnis. Alles was Sie besser bewertet wünschen, müssen Sie beweisen (schlechtere Bewertungen muß der Arbeitgeber beweisen).

Zum Zeugnis selbst kann ich nichts sagen, dies sollten Sie einem Kollegen vorlegen.

Nach der von Ihnen kurz geschilderten Situation könnten Sie Anspruch auf Beratungshilfe haben.Informieren Sie sich hierüber schnellst möglich bei dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Amtsgericht. Im Wege der Beratungshilfe stellt Ihnen das Amtsgericht einen Beratungshilfeschein aus, den Sie dem Kollegen vorlegen. Bis auf einen Eigenanteil von € 10,00 ist dann die außergerichtliche Vertretung kostenfrei.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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