Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zweiwohnsitz und doppelte HHführung


| 16.07.2007 13:38 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Ich arbeite seit einigen Jahren in ein und der gleichen Stadt, in der ich auch meinen Hauptwohnsitz (A) angemeldet habe. Einen Nebenwohnsitz habe ich bislang nicht.

Aus privaten Gründen pendel ich aber seit über einem Jahr mit dem Zug jeden Freitagnachmittag in eine andere Stadt (B, 1,5 Autostunden entfernt), in der ich mit meinem Partner in einer gemeinsamen Wohnung lebe (ist allerdings SEINE Eigentumswohnung, für mich fällt hier also keine Miete, sondern nur Nebenkosten an). Jeden Montagmorgen fahre ich wieder zurück zum Arbeiten. Zugfahrtkosten pro Wochenende sind 50 EUR.

Meine Frage: Bin ich richtig informiert, dass eine Anmeldung des Zweitwohnsitzes in (B) keinen Sinn macht, weil ich hier keine doppelte Haushaltsführung geltend machen kann, da ich nicht in (B), sondern in (A) arbeite?

Dann käme ja nur in Frage, meinen Arbeitsort (A) als Zweitwohnsitz abzuändern und den Ort der gemeinsamen Wohnung (B)als Hauptwohnsitz anzumelden?

Hintergrund meiner Frage ist, dass ich mehrfach gelesen habe, eine Zweitwohnung dürfe nur BERUFLICH begründet sein? Sprich, neuer Job und daraufhin zwangsweise eine zweite Wohnung am neuen Arbeitsort. In meinem Fall ergäbe sich ja aber der neue Hautpwohnitz (B) und die Herabstufung meines aktuellen Haupt- in den Nebenwohnsitz (A) ja "nur" aus PRIVATEN Gründen.

Würde in diesem Fall die doppelte Haushaltsführung trotzdem anerkannt? Und wenn ja - lohnt sich diese Aktion angesichts von circa 500 EUR p. a. Zweitwohnststeuer, die in meiner jetzigen Stadt (A) dann anfallen würde?

Vielen Dank vorab!
Sehr geehrte Fragestellerin,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
Ich darf Sie im Hinblick auf die Beantwortung auf die Steuerrechtlinien LStR H 43 verweisen. Dort heisst es: Das Beziehen der Zweitwohnung oder die mit der Begründung einer Zweitwohnung verbundene Aufteilung einer Haushaltsführung auf zwei Wohnungen muss durch die berufliche Beschäftigung veranlasst gewesen sein.
Dies ist nach Ihrer Schilderung nicht der Fall, so dass keine Mehraufwendungen für die vermeintlich doppelte Haushaltsführung geltend gemacht werden können.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com


Mit besten Grüßen

RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Schnell, kurz und verständlich. Vielen Dank! "