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Zweitwohnung in Deutschland


| 21.07.2006 13:11 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Rentner und will meinen gewöhnlichen Aufenthalt nach Ungarn verlegen (mehr als sechs Monate Aufenthalt im Jahr), dabei aber auf meine Adresse in Deutschland nicht ganz verzichten. Also soll der Hauptwohnsitz in Ungarn, ein zweiter in Deutschland sein.

Abseits von Steuer- und Erbschaftsrechtsfragen möchte ich wissen, auf welcher gesetzlicher Grundlage das möglich ist.

Freundliche Grüße

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihren Angaben gemäß wie folgt beantworten möchte:

Ein Zweitwohnsitz kann in Deutschland nur genommen werden, wenn auch in Deutschland der Erstwohnsitz liegt. Grund hierfür ist, dass für einen Zweitwohnsitz –wenn noch ein deutscher Erstwohnsitz besteht- besondere Regeln gelten (zum Beispiel beim Wahlrecht), die aber so nicht übertragbar sind, wenn der Hauptwohnsitz im Ausland liegt.

Sie können jedoch einen neuen Wohnsitz in Ungarn anmelden und den deutschen Wohnsitz beibehalten. Dann bleiben Sie aber in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und müssen Ihr Gesamteinkommen hier versteuern.


Ihre Frage nach der gesetzlichen Grundlage verstehe ich nicht so recht. Meinen sie eventuell Art.11 GG oder das Gesetz über die allgemeine Freizügigkeit von Unionsbürgern?

Bitte nutzen Sie die Nachfrage, um dies zu konkretisieren.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin


Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.

Nachfrage vom Fragesteller 21.07.2006 | 16:43

Sehr geehrte Frau Reeder,

die Lösung meines Problems finde ich im zweiten Teil Ihrer Antwort (neuen Wohnsitz in Ungarn anmelden, deutschen Wohnsitz beibehalten). Vielen Dank.

Mit meiner Frage nach der gesetzlichen Grundlage wollte ich erfahren, wo ich die entsprechende Festlegung im Gesetz finde. Denn im Melderechtsrahmengesetz und den Meldegesetzen der Länder lese ich, dass man sich bei Abwesenheit von mehr als einem halben Jahr abzumelden hat, was für mich bedeuten würde, dass ich in Deutschland keinen Wohnsitz mehr habe. Vielleicht habe ich das nicht richtig verstanden. Können Sie zusätzlich darauf antworten?

Freundliche Grüße.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.07.2006 | 09:25

Bitte entschuldigen Sie die späte Antwort auf Ihre Nachfrage. Es ist richtig, dass sich die deutschen Meldebehörden nur dafür interessieren, ob Sie sich länger als sechs Monate in Deutschland aufhalten oder nicht. Wenn Sie sich nicht abmelden, dann bleibt der Wohnsitz in Deutschland für die deutschen Behörden der Hauptwohnsitz unabhängig davon, ob Sie sich in Ungarn anmelden. Bei einer Abmeldung können Sie Ihre Adresse aber dennoch beibehalten, indem Sie entweder den Mietvertrag fortführen, bei Eigenheim Namens -und Klingelschilder so belassen. Ein „Wohnsitz“ im melderechtlichen deutschen Sinn ist dies dann aber nicht mehr.

Bewertung des Fragestellers |


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