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Zweitwohnsitzsteuer Ferienwohnung

01.06.2015 14:35 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung: Vorgehen gegen rechtswidrig erlassenen Zweitwohnungssteuerbescheid

Ich habe mir vor vier Jahren mit meiner Frau eine Eigentumswohnung im Ostseebad Binz gekauft um im Alter unsere Rente durch die Einnahmen aus der Vermietung etwas aufzubessern. Die Vermarktung der Wohnungen läuft direkt über meine Frau. Reinigungsfirmen übernehmen vor Ort die Schlüsselübergabe und die Reinigung. Eine Eigennutzung der Wohnung erfolgt wenn überhaupt an ca. 7- 10 Tagen im Jahr. Die Wohnung wird ansonsten ausschließlich an wechselnde Feriengäste vermietet. Dies ist u. a. Erforderlich da wir für den Kauf der Wohnung extra einen Kredit aufgenommen haben den wir durch die Einnahmen tilgen müssen. Nun haben wir von der Gemeinde Binz einen Bescheid über die Zahlung der Zeitwohnsitzsteuer erhalten. Ist dies in unserem Fall rechtens ? Eine Übergabe der Vermietung an eine Agentur kam für uns nicht in Frage da die Kosten zwischen 20% und 25% betragen.

Laut Satzung der Gemeinde Binz unterliegen Wohnungen der Zweitwohnsitzsteuer nicht:

"wenn die Wohnungen nachweislich ganz oder gar überwiegend der Einkommenserzielung (Geld oder Vermögensanlage) gehalten werden. Eine überwiegende Haltung zur Einkommenserzielung liegt vor, wenn die Zweitwohnung unter solchen subjektiven Gesamtumständen innegehabt wird die erkennen lassen, dass eine Eigennutzung der Zweitwohnung durch den Inhaber nur für einen Zeitraum unter einem Monat im Kalenderjahr vorgesehen ist.

Trifft dieser Satzungsteil für uns zu und wie kann ich gegen den Bescheid vorgehen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der von Ihnen genannte Satzungsteil trifft auf Sie zu. Wie Sie richtig erkannt haben unterliegt Ihre Ferienwohnung gemäß § 2 Absatz 3 der Satzung über die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer in der Gemeinde Ostseebad Binz der Zweitwohnungssteuer nicht. Voraussetzung dafür ist jedoch der Nachweis, dass die Wohnung zum Zwecke der Einkommenserzielung gehalten wird. In Betracht kommt hier beispielsweise eine Zusammenstellung der Buchungen sowie eine Bestätigung der Reinigungsfirma zu Reinigungsleistungen und Schlüsselübergaben.

Sie müssen gegen den Bescheid binnen eines Monats nach Zugang Widerspruch einlegen. Den Adressaten für den Widerspruch können Sie der dem Bescheid beiliegenden Rechtsmittelbelehrung entnehmen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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