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Zweitimmobilie als Alleinerbe


21.11.2017 09:23 |
Preis: 40,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Lebensgefährtin und ich leben zusammen in einer Mietwohnung (unverheiratet).

Mein Vater hat mir vor 11 Jahren ein Haus geschenkt (dies ist Schuldenfrei) in dem er selbst wohnt. Meine Mutter besitzt eine
Eigentumswohnung und möchte Sie gerne auf mich Übertragen (Belastet mit 10.000€ Darlehen; evtl. steht noch eine Badsanierung an).
Es geht darum, dass Sie im Pflegefall meiner Mutter nicht unter den Hammer gerät.
Seitens meiner Mutter liegt ein Testament vor mit gesetztlicher Erbreinfolge vor. Ich bin Einzelkind und meine Eltern sind geschieden.

Ist eine weitere Schenkung sinnvoll? Oder gibt es noch andere/bessere Möglichkeiten, bspw. eine Schenkung an meine Lebensgefährtin mit Lebenslangen Wohnrecht?

Für weitere Vorschläge wäre ich sehr dankbar.
Eingrenzung vom Fragesteller
21.11.2017 | 09:31
21.11.2017 | 10:01

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragensteller,

sicherlich ist auch eine Schenkung überdenkenswert. Diese ist aber nach den §§ 528, 529 BGB durchaus rückwabwickelbar.

Sicherlich könnte eine weitere Schenkung an die Lebensgefährtin unter die Einräumung eines lebenslangen Wohnrechts die Rückabwicklung durchaus nach § 529 BGB endgültig verhindern.

Man sollte aber überdenken, dass diese dann faktisch Eigentümerin nach § 903 BGB ist und ein Verkauf - theoretisch - auch ohne ihre Zustimmung möglich ist.

M.E. ist dieses Modell hier aber auch gar nicht zwingend, weil eine moderate selbstbewohnte Immobilie normalerweise nicht zurückgefordert werden kann. Zumindest, wenn man die Freibeträge nicht reißt.

Vertieft hierzu unter: http://www.eltern-unterhalt.org/rueckforderung-schenkung-sozialamt.html
Punkt: "Wann muß ich ein mir geschenktes Grundstück / Haus wieder zurückübertragen? "

Weitere Modelle sind mir derzeit nicht ersichtlich.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- RA -


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