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Zweiter Motorschaden (!!!) nach Gebrauchtwagenkauf beim Händler

| 11.04.2017 20:50 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe im November 2014 einen BMW Mini mit einem Kilometerstand von 89.000 km bei einem Händler gekauft. Nach mehreren kleineren Reparaturen wies der Wagen im Sommer 2015 einen Motorschaden auf. Der Gesamtschaden lag bei etwa 4000 €. Ich einigte mich mit dem Händler nach einem längeren Briefwechsel so, dass ein gebrauchter, überholter Austauschmotor eingebaut werden sollte. Ich übernahm ca. 1000 Euro und der Händler nach eigenen Angaben 3000 Euro. Der Austauschmotor wurde auf der Rechnung mit einer Laufleistung von nur 31.000 km angegeben und im August 2015 eingebaut (mehr als diese Rechnung liegt nicht vor).

Nun (März 2017) steht das Kfz mit erneutem Motorschaden in einer Vertragswerkstatt (nicht der Werkstatt des Gebrauchtwagenhändlers!). Angeblich Totalschaden des Motors wegen "Verschlammung" und defekter Nockenwelle. Zwischen August 2015 und März 2017 bin ich mit dem Austauschmotor etwa 10000 km gefahren. Hätte eine Klage gegen den Gebrauchtwagenhändler Aussicht? Falls ja, was kann an Klagekosten auf mich zukommen und wie muss ich vorgehen?

11.04.2017 | 21:35

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

der Händler hat bei einem Gebrauchtwagen mindestens 1 Jahr Gewahrleistungg zu geben. Verkürzt er dies nicht vertraglich, sind es sogar zwei Jahre. Müsste anhand des Kaufvertrages geprüft werden. Hieran wird sich dann auch die Erfolgschance ergeben, wenn zwei Jahre Gewährleistung greifen sollten.
Nur in diesem Fall, hätte sich die Gewährleistung um ein Jahr liegen in dieses mangels es verlängert, und der Händler würde nunmehr weiterhin in der Gewährleistung bestehen.

Gerne kann ich mir einmal kostenfrei den Kaufvertrag angucken.

Sollte der Schaden wieder bei circa 4000 € liegen, läge das Prozessrisiko bei 2.176,72 €, inkl. aller Kosten. Die Risiko-Einschätzung kann ich Ihnen allerdings sehr viel genauer anhand des Kaufvertrages angeben.

Sie können im Vorfeld aber nichtsdestotrotz schon einmal schriftlich per Einschreiben den Händler auffordern, den bestehenden Motorschaden zu beseitigen. Setzen Sie Ihnen hierzu eine Frist von zwei Wochen. Falls er darauf nicht reagieren sollte, und die rechtlichen Voraussetzungen anhand des Kaufvertrages überprüft worden sind, könnten Sie sodann direkt Klage einreichen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei ihren Sitz in Hannover hat. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 13.04.2017 | 16:32

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