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Zweiter Antrag auf Fortbestand der Niederlassungserlaubnis nicht möglich?

| 03.04.2016 17:10 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

ich würde gerne wissen, ob die Jahre des rechtmäßigen Aufenthalts in Deutschland wieder neu gezählt werden, wenn bereits einmal eine Bescheinigung für den Fortbestand der Niederlassungserlaubnis bei längerem Auslandsaufenthalt ausgestellt wurde (d.h. rechtmäßiger Aufenthalt über 15 Jahre). Die Ausländerbehörde besteht darauf, dass der Antrag nicht mehr gestellt werden kann, da er vor 2 Jahren bereits für ein Jahr genehmigt wurde und man sich jetzt wieder erst ein Jahr in Deutschland aufhält. Stimmt das? Dieses Problem hat meine Schwester, die in Deutschland geboren wurde und 23 Jahre lang ununterbrochen hier gelebt hat. Der erste Auslandsaufenthalt war wegen eines Auslandsstudiums und der jetzige wäre beruflicher Natur.

03.04.2016 | 21:55

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Niederlassungserlaubnis eines Ausländers, der sich mindestens 15 Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat sowie die Niederlassungserlaubnis seines mit ihm in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ehegatten erlöschen nicht, falls der Ausländer aus einem seiner Natur nach nicht vorübergehenden Grunde ausreist oder falls der Ausländer ausgereist und nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder eingereist ist, wenn deren Lebensunterhalt gesichert ist und kein besonderes Ausweisungsinteresse besteht.
Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus.

Die Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel.

Deswegen kann ich die Befristung schon nicht wirklich nachvollziehen.

Sofern jedoch erneut eine längerfristige Ausreise stattfindet, wäre in der Tat ein zweiter Antrag denkbar, zumal der gleiche Sachverhalt vorliegt.

Die neue Zählung der 15 Jahre ist aber fraglich.

Denn die Verwaltungsvorschriften und das Gesetz legen da keine weitere Hürde für einen zweiten Antrag vor, wenn es überhaupt einen solchen geben kann.

Argumentativ ist also durchaus die einmalige Erfüllung von 15 Jahren meines Erachtens möglich.

Ohne weitere anwaltliche Hilfe wird man aber ggf. nur schwer weiterkommen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Bewertung des Fragestellers 09.05.2016 | 17:30

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