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Zweite weitere Anfrage

02.03.2016 16:34 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo! Ich habe zu diesem Thema noch eine Frage:
Es gibt wie gesagt einige Gläubiger bei denen Verbindlichkeiten
existieren von denen jedoch bislang keiner rechtl. Massnahmen
(Mahnbescheid/Klage etc) durchführte sodass die Voraussetzungen
für eine Einrede der Verjährung gegeben sein müssten. Die entspr.
3 Jahresfristen sind alle abgelaufen. Der einzige Punkt bei dem
ich mir unsicher bin ist Folgender:

In ausnahmslos allen Fällen wurden seitens meiner Frau als Dritte
Partei (nicht Schuldnerin) Ratenzahlungen an alle Gläubiger
bis vor Kurzem geleistet. Dies geschah mit dem Eintrag im
Verwendungszweck des Ü-Trägers "Unser Fam.Name/Bekannrt"
Nun stellt sich die Frage ob es aufgrund dieser Zahlungen seitens
einer unbeteiligten dritten Person (meiner Frau) zu einer Hemmung
oder Unterbrechung der Verjährung kommen kann oder nicht? Für eine
qualifizierte Einschätzung dieser Frage danke ich Ihnen bereits vorab
recht herzlich.

M f g

Michael
02.03.2016 | 17:24

Antwort

von


(2360)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Einrede der Verjährung sollte auf jeden Fall erhoben werden.

Da es eine Einrede ist, würde es nicht automatisch beachtet, sondern nur dann, wenn Sie sich darauf ausdrücklich berufen.

Ob die Verjährungseinrede tatsächlich dann aber auch tatsächlich durchgreift, wird in Ihrem Fall über § 212 BGB zu lösen sein.

Denn die Verjährung beginnt erneut, wenn der Schuldner dem Gläubiger gegenüber den Anspruch durch Abschlagszahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung oder in anderer Weise anerkennt.

Sind also Zahlungen geleistet worden, wird der Neubeginn eingreifen.

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Zahlungen durch Sie oder durch Dritte erfolgt sind. Entscheidend ist der Wille, dass auf die Schuld geleistet worden ist.

Zudem dürfte Ihre Frau dann auch zumindest mit der sogenannten Duldungsvollmacht gehandelt haben.

Das ist dann der Fall, wenn Ihre Frau für Sie aufgetreten ist, Sie dieses hingenommen haben und nicht eingeschritten sind.

Davon wird man hier ausgehen.

Alles Andere wäre lebensfremd und dürfte vor Gericht keinen Bestand haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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