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Zweimal vom Umzugsunternehmer versetzt!

| 20.06.2014 18:56 |
Preis: ***,00 € |

Transportrecht, Speditionsrecht


Beantwortet von


Guten Abend.

Frage:

Person A schreibt viele Monate vor dem geplanten Umzug einen Umzug von München nach Hamburg (!) bei einem Dienstleistungsportal im Internet aus und wählt unter mehreren Bietern Unternehmer B für den Auftrag aus. Person A erteilt den Zuschlag per Mausklick im erwähnten Portal.
Per Emails und ein Telefonat werden Termin und Uhrzeit vereinbart. Person A behält alle Emails als Nachweis. Weitere Emails über Abwicklung, etc folgen.

Am Vorabend will Person A nochmal mit Unternehmer B telefonieren ob alles klappt. Er ist weder per Handy, noch auf Festnetz erreichbar.

Am Umzugstag erscheint Unternehmer A nicht wie vereinbart. Er ist weder per Handy, noch auf Festnetz erreichbar. Person A schreibt eine Email wo er sei. Um 10:28 antwortet der Unternehmer per Email er sei auf der Autobahn mit zwei platten Reifen liegengeblieben. Emails, er solle bitte sein Handy einschalten werden ignoriert. Auch der Bitte über ein anderes Handy anzurufen wird erst um 14:07 nachgekommen. Rufnummer unterdrückt. Es wird behauptet, dass der LKW eine angebrochene Achse habe und nicht mehr fahrbereit sei. MORGEN werde man aber den LKW der Mutter erhalten und den Umzug Morgen ab 0900 durchführen. Es wird vereinbart Abends nochmal zu Emailen oder zu telefonieren.
Abends werden alle Emails von Person A ignoriert. Der Unternehmer ist weder per Handy, noch auf Festnetz erreichbar.

Am nächsten Morgen mailt Unternehmer B um 08:07, er habe den LKW nicht erhalten! Dieser befinde sich nun in Wien. (Umzug von München nach Hamburg!)
Er ist weder per Handy, noch auf Festnetz erreichbar. Nach mehreren Emails wird klar, dass auch heute der Umzug nicht stattfinden wird, da er keinen LKW organisieren kann. Die totale Katastrophe ist perfekt. Er versicher per Email, dass er die Mehrkosten für einen anderen Unternehmer über seine Versicherung bezahlen würde!

Noch am gleichen Tag engagiert Person A einen neuen Unternehmer für 1200 Euro mehr.
Unternehmer A antwortet auf keine weiteren Emails in denen darum gebeten wird die Versicherung zu nennen, mit der der Schaden von 1200 Euro + ca. 100 Euro Mietwagen und Parkgebühren) nun abgewickelt werden soll.

Wie soll Person A nun vorgehen?

Eingrenzung vom Fragesteller
20.06.2014 | 18:59
20.06.2014 | 23:32

Antwort

von


(415)
Nürnberger Strasse 71
96114 Hirschaid
Tel: 095432380252
Web: http://www.ra-henning.biz
E-Mail:
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Zunächst gehe ich davon aus, dass Person A Verbraucher ist und die ADSp nicht Vertragsbestandteil wurden. Damit unterliegt der zwischen A und B geschlossene Vertrag grds. den $$ 451ff., 407ff. HGB. Das bedeutet, dass B neben dem eigentlichen Transport auch den Auf-/Abbau der Möbel und die Verpackung des Umzugsgutes schuldete, $ 451a HGB.
Diese Pflichten hat B verletzt, wobei auch eine Nachfrist erfolglos verstrichen ist. Damit ist A berechtigt, von B den sog. Schadensersatz statt der Leistung nach $$ 280, 281 BGB zu fordern. D.h. B ist A zur Erstattung des Mehraufwandes von € 1.200,00 verpflichtet.

Dass weitere Vorgehen bestimmt sich u.a. danach, welche Möglichkeiten die von A genutzte Vermittlungsplattform bietet. Ansonsten empfiehlt sich, da B sich regelmäßig verleugnen lässt, das Drohen mit einer Strafanzeige, um B zu einer aktiveren Kommunikation zu "motivieren".
Sollte auch dass nichts nutzen, bleibt noch die Einschaltung eines Anwalts und ggf. die Erhebung einer Klage.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Thomas Henning

Bewertung des Fragestellers 18.02.2016 | 20:02

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