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Zwei Grundstücke – Kosten für Absicherung Boden


11.03.2007 11:01 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Es gibt zwei Grundstücke in leichter Hanglage A und B. Auf Grundstück A wurde eine Bodenerhöhung vorgenommen so dass aus der ursprünglichen leichten Hanglage eine Höhendifferenz von ca. 1,5 m geworden sind.

Fragen:
1. Wer ist für die Absicherung der Bodenerhöhung zuständig?
2. Wer muss die Kosten aufkommen?
3. Ist dieses unabhängig von der Einfriedungspflicht (die beide gemeinsam haben) zu sehen?

Vielen Dank!
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Das Nachbarrechtsgesetz Niedersachsen (NachbG Nds) bestimmt in § 26, dass derjenige, der den Boden seines Grundstücks über die Oberfläche des Nachbargrundstücks erhöht, einen solchen Grenzabstand einhalten oder solche Vorkehrungen treffen und unterhalten muss, dass eine Schädigung des Nachbargrundstücks durch Bodenbewegungen ausgeschlossen ist.

Die mit der Bodenerhöhung verbundenen Kosten muss insoweit derjenige tragen, der die Bodenerhöhung vorgenommen hat.

Die Einfriedungspflicht hat mit der Bodenerhöhung nichts zu tun und ist in den §§ 27 - 37 NachbG Nds geregelt.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2006
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