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Zwei Arbeitsverträge in Aussicht- wie gehe ich vor?


19.12.2007 20:27 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geeehrte Damen und Herren,

ich bin z. Zt. auf Jobsuche und stehe vor der Situation, dass ich von einer Firma einen Arbeitsvertrag angeboten bekommen habe. Arbeitsbeginn wäre 15. Januar.
Ich muss mich hier sehr kurzfristig entscheiden, damit kein anderer Bewerber zum Zuge kommt.
Das Problem: ich habe noch einen weiteren Job in Aussicht, der mich eigentlich mehr interessieren würde. Hier rechne ich mir gute Chancen aus, allerdings fällt die Entscheidung erst Anfang Januar.
Meine Frage: was passiert, wenn ich bei Firma A den Arbeitsvertrag unterschreiben und dann im Januar auch von meinem Favoriten Fa. B ein Angebot bekomme und dies annehmen möchte. Kann ich den 1. Vertrag in irgendeiner Form auflösen
oder habe ich mit negativen Konsequenzen (Schadenersatz) zu rechnen, wenn ich den Job nicht antrete.

Danke im voraus für Ihre Bemühungen.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie den Arbeitsvertrag mit A abschließen, sind Sie daran gebunden. Einmal abgeschlossene Verträge sind einzuhalten, eine Auflösung ist nicht ohne weiteres möglich.

Eine Auflösung wäre durch eine Kündigung oder einvernehmlich durch einen Aufhebungsvertrag möglich. Ob eine Kündigung bereits vor Arbeitsantritt ausgesprochen werden kann und wann in einem solchen Fall dann die Kündigungsfrist zu laufen beginnt (Zeitpunkt der Kündigung oder erst ab Arbeitsantritt), ist im Einzelfall von der Gestaltung des Arbeitsvertrages abhängig.

Falls Sie die Arbeitsstelle bei A einfach nicht antreten würden, drohen Ihnen Ansprüche des Arbeitgebers auf Schadensersatz. Häufig enthalten Arbeitsverträge für diesen Fall auch Vertragsstrafen, die unter Umständen bis zu einem Gehalt betragen können.

Ich kann Ihnen abschließend nur raten, nicht voreilig bei A zu unterschreiben, wenn Sie die Stelle gar nicht antreten wollen.

Mit freundlichem Gruß

M. Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.12.2007 | 21:02

Vielen Dank für Ihre prompte Rückantwort.
Können Sie näher spezifizieren wie hoch evtl. Schadenersatzforderungen sein könnten, bzw. wie wahrscheinlich es ist, das überhaupt Schadenersatzforderungen gestellt werden. Mit anderen Worten: wie hoch schätzen Sie mein Risiko ein verklagt zu werden. Diese Position ist bisher nicht anderweitig besetzt gewesen, die Firma weitet nur den Assistenz Bereich weiter aus und braucht dafür Personal.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.12.2007 | 21:45

Das Risiko verklagt zu werden ist eher gering. In der Regel wird der Arbeitgeber Schwierigkeiten haben, einen Schaden durch die Kündigung konkret darzulegen. Auszuschließen ist die Geltendmachung eines Schadensersatzanspruches aber nicht. Einzelheiten müßten anhand der Arbeitssituation geklärt werden.

Mit freundlichem Gruß

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