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Zwangsvollstreckung von amts wegen.


05.12.2017 20:58 |
Preis: 48,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Im März 2015 meldete ich mein Gewerbe ab und beantragte Grundsicherung. Sogleich meldete ich mich auch bei der AOK Rheinland an. Die Mitgliedschaft wurde mir bestätigt und ich erhielt eine "Gesundheitskarte". Auf meinem Bescheid vom Jobcenter wurde die Zahlung an die AOK bestätigt. Im Juni und Juli 2016 war ich mit meiner Karte bei 2 verschiedenen Ärzten, die meine Karte ohne Beanstandung akzeptierten.
Am 25.08.2016 bekam ich ein Schreiben des Rhein-Erft-Kreises, in dem mir vorgeworfen wurde, seit 02.02.2016 mit den Beiträgen seit 6 Monaten im Rückstand zu sein.
Ein Schreiben der AOK ging an das Jobcenter, jedoch ist mir ein solches Schreiben nicht bekannt, auch wurde ich vom Jobcenter nicht informiert. Bei der AOK sagte mir eine Mitarbeiterin, ich hätte auf der Rückseite des Bescheides des Jobcenters (März 2016) sehen können, das keine Krankenkassenbeiträge abgeführt wurden,
Daraufhin legte ich beim Rhein-Erft-kreis Einspruch ein (leider nicht förmlich) mit der Begründung:
Über einen Zeitraum ohne Versicherung wurde ich nicht Informiert. Ich habe meine Versicherungskarte ohne Beanstandungen benutzen können.
Antwort:
Man habe sich bei der AOK informiert, und ich sei nicht versichert gewesen.
Meine Antwort war, daß ich darüber nicht informiert wurde.
Daraufhin wurde die Zwangsvollstreckung angestrebt.
Gibt es eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren?
Ich weiß auch leider nicht, in welches Rechtsgebiet dieses fällt.
05.12.2017 | 21:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragensteller,

der Sachverhalt würde schon eine Akteneinsicht zwecks Beurteilung notwendig machen. Wenn Sie mit Krankenkassenbeiträgen in Rückstand sein sollten, müsste Ihnen in der Regel auch die Kasse selbst und nicht der Kreis schreiben. Auch insofern mutet der Sachverhalt merkwürdig an.

Auch dass die Zwangsvollstreckung eingeleitet wurde, spricht indiziell dafür, dass Rechtsmittel abgelehnt wurden / nicht rechtzeitig eingelegt worden sein könnten.

Um ihre Rechte nicht zu verlieren, sollten Sie umgehend (!) einen Fachanwalt für Sozialrecht mit dem Schwerpunkt des Krankenkassenrechts mandatieren. Ein weiteres Zuwarten kann zu einer nicht umkehrbaren Bestandskraft führen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- RA -


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