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Zwangsvollstreckung nach Kreditkündigung abwenden

04.08.2009 20:53 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Guten Tag, meine Frage ist folgende;
im Jahr 2002 habe ich und meine Frau ein Haus gekauft bzw.finanziert. bis zum jahr 2007 wurde a´lle arten pünktlich (immerhin weit über 2000 €) gezahlt.Durch einen Umstand wurde mir mein Konto aus einem Prozess gepfändet und ich musste meine Firma schließen bzw. umschreiben (Kinder) die Bank drängte mich zur Abgabe der EV . Die raten wurde dann noch weiterbezahlt und Zwischentilgungen getätigt. Im Jahr 2008 wurde der Kredit welcher nur geduldet war (gekündigt 11/2007) neu bewertet und ab 1/2009 vereinbart das monatl. 5000.- €gezahlt werden.Dies wurde bis 6/2009 getan.Im Juni haben wir erfahren,dass ein Guthaben von ca.8900 € aus meiner alten Firma noch da sind und ich bat bdie Bank um umbuchung der Rate 6/2009 und rest 7 /2009.Eine Antwort blieb aus, die Folge war, dass der Gerichtsvollzieher nun da war und 50T€ haben will (Restsumme ca.200T€) gleichzeitig wurde beim gericht Antrag auf Zwangsvollstreckung beantragt.Mit dem Gerichtsvollzieher haben wir vereinbart nunmehr 8000€ zu zahlen.Was kann ich gegen eine Zwangsvollstreckung tun?
Gruß A.M

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von mitgeteilten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Sie können sich gegen eine Zwangsvollstreckung wie folgt wehren:

Machen Sie als Schuldner glaubhaft,

- dass Sie die Forderung der Gläubigerin binnen einer Frist von sechs Monaten tilgen werden, so setzt der Gerichtsvollzieher den Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung unverzüglich nach Ablauf dieser Frist an (ohne dass es auf die Zustimmung des Gläubiges ankommt)

- oder vertagt bis zu sechs Monaten und zieht Teilbeträge ein, wenn der Gläubiger hiermit einverstanden ist.

Weist der Schuldner in dem neuen Termin nach, dass er die Forderung mindestens zu drei Vierteln getilgt hat, so kann der Gerichtsvollzieher den Termin nochmals bis zu zwei Monaten vertagen.

Die Frage ist im Grunde nur, ob dieses für Sie finanziell darstellbar ist.

Andere Möglichkeiten wie Rechtsmittel gegen Zwangsvollstreckungsmaßnahme (Art und Weise) oder die Zwangsvollstreckung an sich kommen hier wohl eher nicht in Betracht.

Jedenfalls sollten Sie sich (unabhängig davon) mit der Bank als Gläubigerin in Verbindung setzen und eine Vergleichsmöglichkeit ausloten, was dann schriftlich vereinbart werden könnte.

In solchen Fällen geht es den Kreditinstituten darum, regelmäßig monatliche Zahlungen zu erhalten und den Schuldner mit der Zwangsvollstreckung unter Druck zu setzen.

Insofern sollte der Weg einer außergerichtlichen Einigung gesucht werden, was insbesondere mit anwaltlicher Mithilfe geschehen kann und auch regelmäßig erfolgen sollte.
Denn insoweit wissen die Gläubiger dann auch, dass der Rechtsanwalt alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen wird.

Letztlich wird es auch darum gehen, den Weg in die (Privat-)Insolvenz zu vermeiden oder aber dann, wenn es doch unumgänglich ist, notfalls auch diesen zu bestreiten, was ebenfalls einer genauen juristischen Prüfung zu unterziehen wäre.

Sollten Sie diesbezüglich weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden; eine hier gezahlte Erstberatung würde Ihnen hinsichtlich einer weiteren Beratung/Vertretung angerechnet und gutgeschrieben.

Eine kostenlose Nachfrage können Sie auf dieser Plattform hinsichtlich etwaiger Verständnisfragen an mich ebenso stellen.

Ich hoffe, Ihnen schon weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

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