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Zwangsvollstreckung in Grundstück mit Reallast abwendbar?

23.11.2013 10:03 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Zusammenfassung: Zwangsvollstreckung in unbewegliches Vermögen

Hallo zu meiner Frage Kann man ein Grundstück ( Beriebsfläche) auf dem ein RentenRecht(Reallast) besteht vor dem Zugriff des Gerichtsvollziehers schützen? Eventuell verschenken oder so? Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:





Frage 1:
"Hallo zu meiner Frage Kann man ein Grundstück ( Beriebsfläche) auf dem ein RentenRecht(Reallast) besteht vor dem Zugriff des Gerichtsvollziehers schützen?"



Das ist nicht notwendig, da der Gerichtsvollzieher ohnehin nur in sog. bewegliches Vermögen vollstrecken kann, das Grundstück aber unbewegliches Vermögen ist.

In der laufenden Zwangsvollstreckung können Sie ein Grundstück, welches im Eigentum des Schuldners steht regelmäßig nicht wirksam vor dem Vollstreckungszugriff nach § 866 ZPO schützen, wenn der Schuldner mit seinem gesamten Vermögen unbeschränkt haftet.



Frage 2:
"Eventuell verschenken oder so?"


Vermögen vor eventuellen Pfändungen verschwinden zu lassen ist regelmäßig nicht so einfach wie es ausschaut.

Schenkungen können in einem 10-Jahres Zeitraum bei Verarmung des Schenkers zurückgefordert werden, § 529 I BGB.

Zudem sind Schenkungen, wenn Sie allein zur Gläubigerbenachteiligung erfolgen regelmäßig anfechtbar ( §§ 4 I AnfG, 129 ff. InsO ).

Durch Schenkungen wird man sich also in der Regel keinen Vorteil verschaffen können.

Eher schon dadurch, dass man das Grundstück so verkauft, dass eine Anfechtung wegen Gläubigerbenachteiligung nicht in Betracht kommt.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork, Rechtsanwalt


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