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Zwangsvollstreckung Befugnis GV

17.09.2018 12:02 |
Preis: 35,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Sehr geehrter Damen und Herren,

es wurde im Rahmen einer Zwangsvollstreckung und Aufforderung zur Abgabe der eidestattlichen Versicherung
ein Gerichtsvollzieher beauftragt.
Eine mögliche Ratenzahlung wurde bei der Auftragserteilung nicht ausgeschlossen, aber auch nicht beauftragt.

Der GV hat nun eigenmächtig ohne meine Zustimmung eine Ratenzahlung auf 12 Monate mit dem Gläubiger vereinbart und ihm nicht die EV abgenommen bzw. Pfändungen vorgenommen.

Hat der GV diese Befugnis ohne Zustimmung des Gläubigers bzw. wie kann ich intervenieren und in welchem
§ der ZPO ist das geregelt.

Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüsssen

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage , die ich Ihnen wie folgt beantworte:



Frage 1:
"..Eine mögliche Ratenzahlung wurde bei der Auftragserteilung nicht ausgeschlossen, aber auch nicht beauftragt.... Hat der GV diese Befugnis ohne Zustimmung des Gläubigers bzw. wie kann ich intervenieren und in welchem § der ZPO ist das geregelt."


Ja, diese Befugnis hat der GV, wenn Sie eine Ratenzahlung bei Auftragserteilung nicht ausdrücklich ausgeschlossen haben. Geregelt ist dies in den §§ 802 a II Satz 1 Nr. 1 , 802 b ZPO.


"Intervenieren" können Sie ggf. wie in § 802 b III ZPO beschrieben. Dort heißt es :

"Der Gerichtsvollzieher unterrichtet den Gläubiger unverzüglich über den gemäß Absatz 2 festgesetzten Zahlungsplan und den Vollstreckungsaufschub. 2Widerspricht der Gläubiger unverzüglich, so wird der Zahlungsplan mit der Unterrichtung des Schuldners hinfällig; zugleich endet der Vollstreckungsaufschub. 3Dieselben Wirkungen treten ein, wenn der Schuldner mit einer festgesetzten Zahlung ganz oder teilweise länger als zwei Wochen in Rückstand gerät."


Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork
-Rechtsanwalt -

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