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Zwangsversteigerung - wer trägt die Lasten gegenüber der Gemeinschaft?


| 24.04.2005 12:47 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
in unserem Haus wurde eine Wohnung versteigert. Der Eigentümer (bewohnte die Wohnung selber) zahlte seit geraumer Zeit die Wohngelder nicht mehr, so dass ca. 7500,- EUR aufgelaufen sind. Die Wohnung wurde von der Bank zwangsversteigert. Der Hausverwalter erklärte, dass die Gelder unwiederbringlich seien und auf die Eigentümer verteilt werden müssten, wobei der neue Eigentümer zudem ausgenommen sei.

--> Laut Teilungserklärung übernimmt der Erwerber der Wohnung die Forderungen und die Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinschaft.

Meines Erachtens ist es nicht relevant, wie der Erwerber zur Wohnung kam, die Teilungserklärung müsste doch gelten?
Oder geht das Gesetz (gibt es das überhaupt?) vor, das besagt, dass ein Ersteigerer das Eigentum lastenfrei erhält? Wie gesagt, die Teilungserklärung regelt das m.E. ziemlich genau.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
h.
24.04.2005 | 13:18

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Da die Wohnung im Wege der Zwangsversteigerung erworben worden ist, ist davon auszugehen, dass der Erwerber für die Wohngeldforderungen nicht haftet.

Durch die Zwangsversteigerung erwirbt der Ersteigerer lastenfreies Eigentum. Allerdings kann ausnahmsweise in den Versteigerungsbedingungen des Gerichts auch Abweichendes festgelegt werden. Hierzu müssten Sie aber Erkundigungen bei der Wohnungsverwaltung einholen.

Die Teilungserklärung ist insoweit unerheblich. Diese greift nur, wenn der neue Eigentümer die Wohnung durch normalen Kauf vom vorherigen Eigentümer erworben hat.


Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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