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Zwangsversteigerung - terminierten Zuschlag abwenden


07.11.2016 10:45 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von



Abwendung einer Zwangsversteigerung

Im Zuge eines Zwangsversteigerungsverfahren, eingeleitet durch die Bank, wurden Einsprüche und Beschwerden erhoben. Erfolg war, daß dier Zuschlag noch nicht erteilt wurde.
Frage:
Im Verfahren sind Fehler passiert:
1. Ein Schreiben wurde nicht zugestellt; das ist aus den Gerichtsakten ersichtlich.
2. Ein zweites Schreiben kam nicht an. Eine Recherche wird heute in Auftrag gegeben.
3. Die Bank hat im Verfahren das Bankgeheimnis verletzt. Das ist schriftlich nachweisbar.
4. Der Schuldner könnte jetzt das Geld, äquivalent dem Höchtsgebot, der Bank geben.
5. Der Schuldner ist bereit, jetzt das Objekt zu verkaufen; allerdings auf dem freien Markt mit notariellem Kaufangebot.

Frage:
Wie kann man den Zuschlag, welcher nach der Zwangsversteigerung terminiert wurde, noch vermeiden?
Wie kann man das Brechen des Bankgeheimnisses, die Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln und die Verkaufswilligkeit noch nutzen?

Der Schuldner ist zur Zeit noch krank. Das ist belegt mit Arztbescheinigungen. Kann das auch verwertet werden?
07.11.2016 | 13:03

Antwort

von


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Ergänzung vom Anwalt 07.11.2016 | 13:10

Sehr geehrter Fragesteller,

durch den Zuschlagsbeschluss wird rechtlich der Höchstbietende automatisch Eigentümer, sofern der Beschluss nicht im Beschwerdeverfahren wieder aufgehoben wird.
Ich habe es so verstanden, dass es nicht einmal zu einem Beschluss kam, sondern die Einwendungen davon unabhängig behandelt werden, was wiederum ein gutes Zeichen ist, da von einem Beschluss erst dann abgesehen wird, wenn offensichtliche grobe Mängel vorliegen.

Zu Punkt 2 sollte parallel noch die Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand innerhalb von zwei Wochen beantragt werden, da es sonst verfristet wäre. Diese Erklärung hat auf jeden Fall zu folgen.

Das Bankgeheimnis vermag verletzt sein, allerdings ist dies in der Regel nicht drittschützend, sodass daraus meist keine Rechte hergeleitet werden können.

Es sollte sich nunmehr schnellstmöglich mit dem Gläubiger in Verbindung gesetzt werden und auch parallel ein Antrag bei Gericht nach § 30a ZVG gestellt werden, da die gute Aussicht besteht, dass die Versteigerung aufgrund von Solvenz vermieden werden kann.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt
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