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Zwangsversteigerung nach Abmahnung?

16.10.2008 19:27 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Guten Tag.
Ich habe eine Firma gehabt,die Kleidung über ebay verkaufte.Im Frühjahr habe
ich eine Abmahnung über einen RA bekommen,wegen einem falschen Text im
Widerruf.Das ganze spielte sich durch den Rat eines Anwaltes,Widerspruch
einzulegen,von 700.-anfangs auf 4000.-hoch.Ich habe meine Firma abgemeldet und deswegen
die EV eingereicht,wegen Arbeitslosigkeit im Moment.Nun schreibt der abmahnende
Anwalt,daß er das Haus zwangsversteigern lassen will,wenn Zahlung nicht bis
24.10.erfolgt.Das Haus zahlen meine Frau und ich jeden Monat bei der Bank ab.Es
gehört quasi der Bank.Ist das denn möglich? Was würden Sie raten?
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben beantworte:

Soweit der abmahnende Anwalt einen Titel gegen Sie hat, kann er die ZwangsVOLLSTRECKUNG beantragen. Die ZwangsVERSTEIGERUNG wird erst dann beantragen können, wenn er eine Sicherungshypothek im Grundbuch hat eintragen lassen. Insoweit droht nicht unmittelbar die Zwangsversteigerung. Im Falle einer Zwangsversteigerung hat er die Kosten für dieses Verfahren vorzulegen, was aufgrund des zu erstellenden Verkehrswertgutachtens nicht unerheblich sind.

Weiterhin wird im Falle der Versteigerung die Bank sicherlich vorab befriedigt, da Sie an vorderster Rangstelle steht. Der Anwalt geht möglicherweise bei einer Zwangsversteigerung leer aus.Dies hängt von dem zu erzielenden Erlös in der Zwangsversteigerung und der im Grundbuch eingetragenen Belastungen ab.

Aufgrund der geschilderten Situation ist die Aussicht des Kollegen aus dem Erlös seine Forderung befriedigt zu bekommen mehr als ungewiss.

Angesichts Ihrer finanziellen Situation sollten Sie eine Ratenzahlung oder einen reduzierten Einmalbetrag zu Begleichung der Forderung vorschlagen. Welche Variante Sie wählen, hängt dann auch von den finanziellen Möglichkeiten ab. Die Zwangsversteigerung sollte jedenfalls bei der Höhe der Forderung vermieden werden. Soweit allerdings noch weitere Forderungen bestehen, drohen allerdings hier ebenfalls Zwangsvollstreckungsmaßnahmen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

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