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Zwangsversteigerung in Vermögen von Mutter trotz Insolvenz des Sohnes?

| 06.02.2011 17:37 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Guten Tag,
Der Sachverhalt wie folgt:
Der Sohn bekommt von der Mutter , 100 % einer GmbH uebertragen.Fuer die Sicherheiten sorgt die Mutter durch 1. Rang im Privatwohnhaus.
Nach ca 2 Jahren ist die GmbH insolvent. Die Eröffnung des Verfahrens mangels Masse abgelehnt.
Zwischenzeitlich hat die Hausbank die Forderung ohne unser Wissen weiterverkauft. (Muss dazu sagen, dass das vor 8 Jahren war)Die Forderung -ohne Zinsen ca 98000.- € - hat mehrmals die Besitzer gewechselt. Eine Kontaktaufnahme zur Bereinigung gelang nie.
Der jetzige Besitzer - eine Inkassofirma - hat nun die ZV beantragt mit gleichzeitiger e.V. vom Sohn .
Dieser hat daraufhin das Verbraucher-Insolvenzverfahren fuer sich ,beantragt.
Nun ergeben sich daraus die Fragen:
1. kann die ZV auf das Vermögen der Mutter trotz Insolvenz des Sohnes betrieben werden. Der einzige Gläubiger des Sohnes ist die Inkassofirma.
2. Wenn Ja, wie hoch kann die Forderung an die Mutter maximal betrieben werden ???
3 Kann bei Insolvenzausfall des Sohnes, durch die Inkassofirma überhaupt noch die Mutter belangt werden ??
4. Sollte die ZV stattfinden, wer haftet fuer den Rest der nicht verwirklicht werden kann ???
(Bsp:Forderung 100 000.- ; Erlös aus ZV nur 70 000.-)
5. Kann die Mutter aus einem möglichen Rest persönlich in Haftung treten müssen ??? (ausser der Grundschuld)
6. An erster Stelle stand mal im Grundbuch ein lebenslanges Wohnrecht fuer den 2. Ehegatten der Mutter. irgendwann mal musste der 2. Ehemann zuruecktreten. Gilt diese Vereinbarung des Rücktritts auch fuer den Fall der ZV ?????
Kann diese Ruecktrittsvereinbarung zugunsten des
2. Ehemannes (rueck)geändert werden ????
7. Mutter u 2. Ehemann sind in hohem Alter. Wie weit gelten mögliche Bevorrechtigungen bei Vorhandensein je eines Behindertenausweises 100 % und aG. im Falle der erfolgreichen Versteigerung des Wohnhauses. Gibt es Schutzvorschriften????
Die Mutter ist auf den Rollstuhl angewiesen, der Ehemann auf Gehwagen.Es gibt praktisch keine Wohnung auf dem Markt fuer beide.
8.Kann evtl die ZV mit den Argumenten der Frage 7 ausgesetzt werden ????
D A N K E

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

1.
Sofern die Zwangsvollstreckung aus der Grundschuld in das Grundstück betrieben wird, ist dies möglich.

2.
Die Höhe der möglichen Vollstreckung hängt davon ab, was in der Grundschuld vereinbart wurde.

3.
Bis zur vollständigen Tilgung der Forderung aus der Grundschuld haftet das Grundstück der Mutter.

4.
Für den noch offenen Rest, der nicht beigetrieben werden kann, haften das Grundstück und der Sohn. Die Mutter haftet nur, wenn sie die persönliche Haftung übernommen hätte.

5.
Ob die Mutter daneben noch persönlich haftet, ist eine Frage der Verträge und kann so pauschal nicht beantwortet werden.

6.
der Rücktritt ist vermutlich nur erfolgt, um ein anderes Recht vorgehen zu lassen. Sollte die Grundschuld dieses Recht sein, so geht sie dem lebenslangen Wohnrecht vor, andernfalls nicht.

Anders wäre es nur, wenn das lebenslange Wohnrecht gelöscht worden wäre im Grundbuch, wovon ich aber nach ihrer Darstellung nicht ausgehe.

7.
Schutzvorschriften, die eine Versteigerung verhindern würden, sind mir nicht bekannt sie würden auch dem Gläubigerschutz widersprechen.

8.
Da die Mutter nicht Mieterin ist, also keinen Mietvertrag hat, bestehen auch bei einer Behinderung keine Schutzvorschriften. Der – ehemalige – Eigentümer ist also weniger geschützt als der Mieter.



Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen zu lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.02.2011 | 19:13

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