Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zwangsversteigerung einer Immobilie (Eigentumswohnung)

| 17.02.2014 09:13 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Zusammenfassung: Rechte eine nachrangigen Gläubigers in der Zwangsversteigerung.

Ich bin Inhaber eines m.E. werthaltigen Rechts, Abt. III des Grundbuchs, der Rangklasse III. Es geht vor ein Recht der Rangklasse II, Inhaberin ist die WEG die auch die Zwangsversteigerung betreibt. Ihr Recht ist in der Höhe geringfügig. Ich möchte mich nicht "vertreiben" lassen.

Frage: Kann ich mein recht als bestehenbleibend anmelden, oder muss ich es valutieren und zur (Teil-) Befriedigung aus dem Erlös einer ZV anmelden?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Alle nachrangigen Rechte erlöschen durch die Zwangsversteigerung (§ 44 Abs. 1 i.V.m. § 52 Abs. 1 Satz 2 ZVG). Würden Sie z.B. die Zwangsversteigerung betreiben, könnte dadurch das Recht der WEG nicht „vertrieben" werden und es wäre ein Teil des „geringsten Gebots" (siehe § 44 Abs. 1 ZVG). In Ihrem Fall ist es so, dass Ihr Recht erlöschen wird und Sie sich Ihren Anteil aus dem Versteigerungserlös sichern müssen.

Sie können nicht beantragen, dass Ihr Recht bestehen bleibt. Ihr Recht war von Anfang an schwach – schwächer als die Rechte, die ihrem Recht vorgehen. Falls ein Inhaber dieser stärkeren Rechte die Zwangsvollstreckung betreibt, wird Ihr Recht nicht geschützt. Sie müssen dann die Befriedigung aus dem Rest (ver-) suchen.

Bitte sehen Sie sich auch meinen Beitrag zur Zwangsversteigerung (mit vielen Erklärungen) an:
http://www.123recht.net/Zwangsversteigerung-und-Teilungsversteigerung-von-Grundstuecken-__a110121.html

Auch wenn Sie den Verlust Ihrer Sicherung nicht verhindern können, haben Sie einige Möglichkeiten, Einfluss auf das Verfahren zu nehmen. Ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist und welche Schritte sich eignen, kann man nur nach sorgfältiger Prüfung aller Umstände entscheiden. Möglich wären z.B.:

- abweichende Feststellung des geringsten Gebots (§ 59 ZVG): Das geringste Gebot wird nach § 44 Abs. 1 ZVG bestimmt. Sie sind Beteiligter des Verfahrens und können eine abweichende Feststellung beantragen. Sie könnten also das Bestehenbleiben Ihres Rechts beantragen. Sollten die Inhaber der vorgehenden Rechte dem zustimmen, würde Ihr Recht mit beim geringsten Gebot berücksichtigt werden.

- Sie betreiben selbst die Zwangsversteigerung und können so Einfluss auf das Verfahren nehmen.

- Sie erwerben die Forderung und das Sicherungsrecht der WEG

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 17.02.2014 | 11:18

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Frage ist beantwortet."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 17.02.2014 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69270 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle und präzise Antworten, gute Hilfestellung bzgl. Vertragsgestaltung, sehr zuvorkommend. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vollumfassend beantwortet. Sogar vor evtl. Prozessrisiko gewarnt. ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Gut eingegangen auf meine Fragen und Nachfrage! ...
FRAGESTELLER