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Zwangsversteigerung einer Immobile

21.04.2010 12:06 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Guten Tag

Ich habe vor eine Immobilie in einer offentlichen Versteigerung
zu erwerben.Diese Immobilie ist seit ca. einem Jahr unbewohnt und
der Inhaber / Bewohner ist nicht aufzufinden.

Allerdings sieht das Haus so aus als könnte er auch recht kurzfristig wieder einziehen. Es stehen noch viele Möbel in dem Objekt. Diese sind auch alle noch in einem guten Zustand. (vielleicht sind sogar noch einige Hausratgegenstände in der Wohung, aber dieses kann ich leider nicht genau sagen, da man das Objekt leider nicht vorab
Besichtigen kann. )

Unter anderm handelt es sich um eine Einbauküche,
in einem gutem Zustand.


Was passiert mit dem Möbel in dem Objekt nach der Versteigerung.
Was gilt als Zubehör, was nicht?

Kann ich die Möbel entsorgen lassen?
Wie sieht es mit Einlagerung oder Versteigerung aus?
Wer trägt die Kosten dafür?

Die Versteigerung findet am 23.04.2010 statt.
somit wäre nur eine schnelle Antwort interessant.

Sehr geehrter Fragesteller,

Der Zuschlag ist gleichzeitig Räumungstitel. Sie können also die Räumung durch den Gerichtsvollzieher vollstrecken lassen. Möbel, die noch Wert haben, wird der Gerichtsvollzieher abtransportieren und einlagern lassen. Die Kosten hierfür müssen Sie vorstrecken (wenn der Schuldner verarmt ist, können Sie mit einer Erstattung dieser Kosten praktisch kaum rechnen). Eine Entsorgung auf eigene Faust kann ggfs. Schadensersatzansprüche nach sich ziehen.

Umfasst vom Eigentumserwerb ist, wie Sie richtig sagen, auch Zubehör. Eine Einbauküche, die vom ursprünglichen Eigentümer zur dauernden Verwendung in die Immobilie eingebracht wurde, wird als Zubehör zu sehen sein. Anders sieht es allerdings aus, wenn ein Mieter die Küche hat einbauen lassen. In dem Fall liegt nur ein vorübergehender Zweck vor und damit keine Zubehöreigenschaft.

Falls Sie das Objekt erwerben, müssen Sie damit rechnen, dass weitere Kosten und evtl. auch Rechtsstreite über einzelne Gegenstände auf Sie zu kommen. Dies kann ggfs. auch dann der Fall sein, wenn sich dort noch Gegenstände Dritter befinden. Insoweit kommt es allerdings auf die Umstände des Einzelfalls an, die an dieser Stelle nicht weiter vertieft werden können.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 21.04.2010 | 15:43

Ich darf vorsorglich noch auf Folgendes hinweisen:

Sofern die Immobilie vermietet/verpachtet ist, müsste dem Mieter/Pächter gekündigt werden. Dies gilt auch für den Fall, dass er sich dort nicht mehr aufhält, denn dessen etwaiges Besitzrecht besteht weiterhin. Eine Möglichkeit zur Räumungsvollstreckung gegen Mieter oder Pächter besteht ohne weiteres nicht.

Ihnen steht für den Fall aber ein Sonderkündigungsrecht zu, das Sie nach der Ersteigerung ggfs. ausüben sollten. Es gilt die gesetzliche Kündigungsfrist.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt

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