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Zwangsversteigerung beim Amtsgericht


27.11.2006 14:02 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben vor 2 Wochen eine Immobilie im Wege einer Zwangsversteigerung erworben. Die Immobilie wurde mit Caport angeboten (diese tauchte im Wertgutachten auf sowie in der öffentlichen Bekanntmachung des Amtsgerichtes auf www.zwangsversteigerung.de). In der Zwangsversteigerung selbst hat die Rechtspflegerin zwar vorgelesen, dass das Caport von der Zwangsversteigerung ausgenommen ist; wir haben aber die Rechtsfolge nicht einschätzen können. Es wurde leider nicht offiziell gesagt, dass das Sondernutzungsrecht an dem Stellplatz nicht mehr besteht. Das haben wir erst jetzt vom ehemaligen Eigentümer erfahren.

Wir fühlen uns betrogen und fragen uns, ob wir etwas machen können?

Dank&Gruß

KS
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben beantworten möchte.

Die Rechtspflegerin hat Sie dahingehend aufgeklärt, dass der Carport wohl zum Gemeinschaftseigentum gehört.
Dies hat Sie schon deswegen getan, da Sie im Zwangsversteigerungstermin gesagt hat, dass der Carport nicht zum Objekt der Zwangsversteigerung gehöre.
Somit hätten Sie erkennen können und müssen, dass der Zuschlag sich nicht auf den Carpot bezieht.
Etwaige Gewährleistungsrechte werden, selbst wenn diese beim Kauf durchgesetzt werden könnten, wobei hierbei bei Gebrauchtimmobilien diese in der Regel ausgeschlossen werden, nicht durchsetzbar sein.
Ein Sondernutzungsrecht an einem Carport ergibt sich nicht durch einen etwaigen Zuschlag im Zwangsversteigerungsverfahren, sondern aus dem mit der Immobilie verbundenen Wohnungseigentumsrecht.
Durch den Zuschlag werden Sie lediglich etwaig bei Vorliegen einer Wohnungseigentümergemeinschaft als neuer Eigentümer Mitglied einer solchen.
Sie könnten allenfalls in der Folge den Restkaufpreis nicht bezahlen, so dass dies wiederum Auswirkungen auf den Zuschlag hätte.
Durch eine derartige Entscheidung würden Sie jedoch die Immobilie im Gesamten „verlieren“, was hinsichtlich des etwaigen Carports und auch des Versteigerungspreises wohl zu überlegen und abzuwägen wäre.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt
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