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Zwangsversteigerung Geschäftsgebühr

28.04.2010 13:39 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


Ich habe eine Wohnung aus einer Zwangsversteigerung erworben.
Die bertreibende Bank hat für die Abwicklung dieser Zwangsversteigerung einen Rechtsanwalt beauftragt.
Ich habe den aus dem Zuschlag geschuldeten Betrag leider nicht zum Verteilungstermin beim Amtsgericht eingezahlt.
Als mir dieses Versehen einige Tage später aufgefallen ist, habe ich sofort den bereits erwähnten Rechtsanwalt angerufen.
Dieser hatte offensichtlich noch keine Maßnahmen ergriffen (Sicherungshypothek, Schreiben an mich etc.).
Er gab mir seine Bankverbindung und ich überwies das geschuldete Geld sofort.
Einige Zeit später erhielt ich seine Abrechnung.
Er stellte mir eine 1,3 Geschäftsgebühr §§13, 14, Nr. 2300 VV RVG + Porto und MwSt. in Rechnung.
Diese Geschäftsgebühr beträgt ca. 7,5 % des der Bank geschuldet Betrages.
Ist diese Geschäftsgebühr berechtigt? Oder, unter welchen Voraussetzungen ist sie berechtigt?

Viele Grüße

Michael Sturm

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne benatworte ich Ihre Frage wie folgt.

Der Rechtsanwalt erhält für die außergerichtliche Vertretung des Mandanten grundsätzlich eine Geschäftsgebühr zwischen 0,5 und 2,5. Dabei gibt es keine Mittelgebühr, sondern eine Gebühr über 1,3 darf der RA nach der Anmerkung in Nr. 2300 des Vergütungsverzeichnisses (VV) zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) nur dann einfordern, wenn die Angelegenheit umfangreich oder schwierig war.

Da es sich vorliegend aber um eine Tätigkeit in einem Zwangsversteigerungsverfahren handelt, kommt hier Nr. 3311 VV RVG in Betracht. Danach erhält der RA für seine Tätigkeit im Zwangsversteigerungsverfahren eine Gebühr in Höhe von 0,4 nach § 13 RVG. Für die Berechnung des Gegenstandswertes ist weiter § 26 RVG zu beachten. Danach bestimmt sich der Gegenstandswert in der Zwangsversteigerung bei der Vetretung des Gläubigers nach dem Wert des diesem zustehenden Rechts (i.d.R. Grundpfandrecht).

Sie sollten den Rechtsanwalt auf diese Umstände hinweisen und eine Neuberechnung einfordern.

Nachfrage vom Fragesteller 28.04.2010 | 16:28

Vielleicht haben Sie meine Frage nicht richtig verstanden.
Da ich die Zwangsversteigerung (aus der ich gekauft habe) nicht zu vertreten habe, hat er mir auch nicht diese Kosten in Rechnung gestellt, sondern die Kosten dafür, dass ich als Käufer aus einer Zwangsversteigerung den Betrag in Höhe des Zuschlags (11.197,78 €) nicht rechtzeitig bezahlt habe.
Was kann er mir berechnen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.04.2010 | 16:40

Nein, ich habe Ihre Frage auch so verstanden.

Der Anwalt vertritt den Gläubiger und Sie haben erstanden. Somit handelt es sich bei der Tätigkeit des Anwalts um eine solche im Rahmen einer Zwangsversteigerung, für die die genannten Gebühren berechnet werden können.

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