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Zwangsurlaub durch Kollegen

| 25.09.2018 19:53 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


War 5 Monate krank geschrieben, anschließend 6 wöchige berufliche Reha, danach 4 Wochen Wiedereingliederung (wieder gesund!), direkt daran habe ich meinen Jahresurlaub von 4 Wochen( genehmigt vor Erkrankung), möchte und kann danach (ab 1.11.) wieder voll arbeiten - meine KOLLEGEN aber wollen, dass ich meinen Resturlaub (11 Tage) noch in diesen Jahr nehme, ich jedoch nicht. AG würde Resturlaubsanspruch fürs nächste Jahr gut schreiben.
Haben KOLLEGEN das Recht da zu?
Zwei von Ihnen sind sogar im Betriebsrat. Keiner meiner Kollegen hat Urlaub (bis 31,03,2019) angemeldet, keine Überschneidungen, betrieblichen Gründe gibt es nicht.
Danke

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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Die Mitarbeiter haben das Recht, gegenüber der Betriebsleitung ihre eigenen Wünsche bezüglich ihres eigenen Urlaubs zu äußern und ggf. geltend zu machen. Der Arbeitgeber muss gem. § 7 Abs. 1 BUrlG die Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigen.


2.

Ihre Kollegen haben jedoch nicht das Recht, über Ihren Urlaub zu bestimmen. Zwar können betriebliche Gründe gegen Ihren Urlaubswunsch sprechen, jedoch entscheidet dann die Betriebsleitung.

Wenn Ihrem Urlaubswunsch keine betrieblichen Gründe entgegenstehen, können Sie den Urlaub so einreichen, wie Sie es geplant haben. Auf die Vorstellungen Ihrer Kollegen kommt es nicht an.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 25.09.2018 | 20:45

Ag würde wie Kollegen entscheiden, wenn er sie befragen würde (Mehrheitsprinzip, ihr seid ein Team), würde BR anrufen, besteht aus 3 Kollegen-2 davon sind in meinen Team/ meine Kollegen!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.09.2018 | 21:06

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


Ich zitiere § 7 Abs. 1 Satz 1 BUrlG:

"Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, daß ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen."

Der Urlaubsanspruch ist also nicht von Mehrheiten abhängig. Sollte Ihrem Urlaubswunsch nicht entsprochen werden, müssten Sie vor dem Arbeitsgericht Klage erheben.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.09.2018 | 00:46

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 27.09.2018 4,8/5,0
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