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Zwangssicherungshypothek


21.03.2005 17:52 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe im Jahre 1999 ein Vierfamilienwohnhaus zu einem Kaufpreis in Höhe von Euro 161.200 incl. Euro 15.000 für Inventar erworben.

Zur Finanzierung habe ich ein Darlehen aufgenommen. Zur Besicherung wurde eine Grundschuld in Höhe von Euro 175.000 eingetragen.

Im August 2004 wurde vom Finanzamt eine Zwangssicherungshypothek über Euro 36.000 eingetragen. Im März 2005 eine weitere Zwangssicherungshypothek über Euro 3.500.

Nach längerer Suche habe ich endlich einen Käufer gefunden, welcher das Objekt für Euro 130.000,00 (ohne Inventar) erwerben würde.

Mit der Bank habe ich bereits gesprochen, diese ist würde einer Löschungsbewilligung zustimmen, sofern der Kaufpreis (130.000)bei Ihr eingeht (dort bestehen Verbindlichkeiten über Teur 185).

Allerdings verwehrt das Finanzamt und ein Handwerksbetrieb die Löschungsbewilligung, da diese auch etwas vom Kaufpreis abhaben möchten.

Was kann ich tun. Ein höherer Kaufpreis ist nicht erzielbar, auch würde diesen der erste Grundschuldgläubiger einfordern und es besteht meinerseits auch keine Möglichkeit das Finanzamt und den Handwerker zu bedienen.

Kann ich die erforderliche Löschungsbewilligung gegen das Finanzamt bzw. gegen den Handwerker mit anwaltlicher Hilfe durchsetzen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Sehr geehrter Ratsuchender,

leider haben Sie Pech. Ohne Zustimmung der Gläubiger kann die Löschungsbewilligung nicht durchgesetzt werden.

Hier sollten Sie dem erstrangigen Gläubiger die gesamte Situation erklären; es kann durchaus sein, dass die Bank sich dann mit den anderen Gläubigern zum Zwecke der Auseinandersetzung zusammensetzt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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