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Zwangsbetreuung Reha-abteilung Jobcenter

| 13. August 2022 19:41 |
Preis: 50,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von


Ich bin aufgrund von CED nach Beenden der Schule ohne Abschluß wegen Fehlzeiten bedingt durch diese Erkrankung in der Rehaabteilung des Jobcenters gelandet.Hilfen wurden nicht geleistet, nur mehrfach Gutachten angefertigt. letztes Gutachten vor 3 Jahren.
Unterschwellig deutet die SB an, bei mir geistige Einschränkungen zu vermuten , nur weil ein Schwerbehindertenausweis vorliegt.
Jegliche Arbeitsmöglichkeit habe ich mir bislang persönlich allein gesucht.
Wegen der CED ist körperlich schwere Arbeit nicht mehr möglich , Stress, bücken und Schichtarbeit nicht empfohlen.
Menie letzte Vollzeitbeschäftigung wurde daher aufgelöst mit vollstem Verständnis seitens des AG.
Ich habe einen Minijob gefunden und übe diesen aus, dieTätigkeit entsprciht meines Leistungsvermögen.
Die SB der Rehabateilung möchte , dass ich Vollzeit arbeite und meinen neuen Ag unter Druck setzen soll und ihr ein Schriftstück beibringen, dass Aufstockung der Stunden bestätigt.
Denkbar ungünstig und ich befürchte, dass die SB nicht zurückschreckt und den AG kontaktiert und mich diffamiert, womöglich als intellektuell gemindert , Arbeitsmarktfernes Klientel ect.
Erst jetzt wurde ich in Kenntnis gesetzt über die Beendigung meines Reha Falles durch die Agentur für Arbeit.Mehr als ein halbes Jahr ist vergangen , diese Entscheidung wurde vorenthalten.
Ich habe mich verpflichten müssen, mich auf einer Arbeitgebermesse speziell für Menschen mit Behinderungen vorzustellen, obwohl ich mich nicht zugehörig fühle zum Personenkreis, in einer Werkstatt zu landen usw.
Meine Eigenbemühungen werden nicht geschätzt, indirekt wird Druck gemacht, dass den Minijob aufgeben muss.Vollzeit geht über alles, auch wenn dann wieder die KÜndigung resultieren sollte.
Wie sieht die rechtliche Lage aus , inwieweit darf ich noch über mein Leben bestimmen und kann der Kontakt zum AG seitens des Jobcenters verhindert werden?

Eingrenzung vom Fragesteller
14. August 2022 | 17:08
15. August 2022 | 08:06

Antwort

von


(853)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie müssen leider dem Arbeitsmarkt vollumfänglich zur Verfügung stehen. Wenn das aufgrund Ihrer Beschreibung nicht möglich ist, so müssen Sie einen Schritt weiter gehen und einen Rentenantrag stellen. Zudem muss ein aktuelles Gutachten bescheinigen, wieviele Stunden nicht am Tag möglich sind.

Bei Ihnen wird ja gerade in der Reha-Abteilung die Wiedereingliederung versucht. So wie ich Sie aber verstehe, ist ein Ganztagsjob zu viel, mithin ist eine Wiedereingliederung nicht möglich.

Gehen Sie daher zum Arzt und besprechen, wieviele StundenSie überhaupt noch arbeiten können und stellen einen Rentenantrag.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Verkehrsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 15. August 2022 | 15:32

Guten Tag,
vielen Dank für die Antwort.
Die "Stufenweise Eingliederung" in das Arbeitsleben habe ich ohne Hilfe der Reahabteilung vollzogen.
Seit 6 Jahren erfolgte keine Unterstützung in dieser Abteilung, jeglicher Antrag auf Bildungmassnahmen wurde abgelehnt .
Es gibt nur ein Schema , in das alle Betroffenen gepreßt werden sollen, ohne Mitspracherecht bzw, ohne Wunsch-und Wahlrecht.
Besteht die Möglichkeit, diese Rehaabteilung zu verlassen, denn jegliche Motivation wurde bislamng von dort im Keime erstickt.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17. August 2022 | 11:24

Leider sind Sie kein Einzelfall. Sie sind einer Zwischenstation - die Reha-Abteilung will, dass Sie wieder zurückfinden. Das klappt aber nicht immer - und bei Ihnen ist ja gerade Vollzeit nicht die Alternative - daher haben Sie nur die Möglichkeit, entweder raus ins normale Arbeitsleben oder in die Erwerbsunfähigkeit - so oder so werden Sie dann nicht mehr in der Reha-Abteilung sein. Ich sehe Sie daher eher in der Erwerbsunfähigkeit - hier müssen Sie jedoch einen Antrag stellen und sich begutachten lassen - dann haben Sie jedenfalls ihre freie Entscheidung wieder -

Bewertung des Fragestellers 17. August 2022 | 12:31

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 17. August 2022
4,2/5,0

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ANTWORT VON

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