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Zwangexmatrikulation wegen zweites wiederholung nicht erscheinen

17. Juni 2020 01:43 |
Preis: ***,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ein Brief von der Uni bekommen,dass mir die Exmatrikulation droht,da ich zum dritten Versuch für einen Modulprüfung( bestehen aus zwei Prüfungen) nicht erschienen bin.Der erster Versuch bekam ich meine Note durch einem Projekt ( war nicht ausreichend). ( in der Prüfungsordnung steht Schriftliche Klausur für beide Fächer,aber der Dozent bat immer ein Projekt,das als Note zur Prüfung für 1 Fach gelten sollte und für das zweites Fach eine schriftliche Prüfung.)den Zweiten Versuch hatte mich für die Prüfung angemeldet und mit dem Projekt angefangen,aber nicht mehr weitergeführt.Da ich das Projekt nicht mehr weiter geführt hatte,stand ich auf Liste der Dozent nicht für die Prüfung zugelassen. Kurz danach fand ich auf Notenspiegel nicht erschienen( nach Nachfrage erhielt ich den Antwort,dass ich aus erster Prüfung schon zugelassen war. Der dritte versuch erfolgte nachdem ich mich wieder für das Projekt angemeldet hatte,aber dieses mal unter Aufsicht einen Neuen Dozent( vorheriger ging zur Rente).Da ich festgestellt hatte,dass ich das Projekt nicht schließen konnte, versuchte ich mich noch regelrecht für die Prüfung abzumelden ( mein Konto war derzeit gesperrt und ich konnte nicht tun) und erhielt als Statusmeldung,dass ich kein Prüfungsanspruch hatte. ( Video als Nachweis )
Nun vor 2 Wochen bekamm ich ein Schreiben,dass mir die Exmatrikulation droht aus dem Grund des nicht erschienen zum dritten Versuch und ich hätte 1 Monat zum klagen,was ich auch schon gemacht habe.
Meine Frage ist,welche Chance hätte ich da,da ich mich recht verarscht fühle? Erst lieft nichts nach Prüfungsordnung,zweiten mir wurde zum zweiten und dritten mal ein Projekt als Prüfung angeboten und jetzt wurde mir gesagt,dass laut Prüfungsordnung diese Prüfung nur schriftlich erfolgen sollte bzw war immer so( was nicht stimmt) und zum dritten habe ich ein Video,das zeigt wie ich versucht habe mich abzumelden und eine Rückmeldung erhalten,dass ich kein Anspruch mehr auf die Peüfung hätte,da mein Konto aus deren Fehler damals noch gesperrt war.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße

Yannick

Einsatz editiert am 19.06.2020 10:04:50

19. Juni 2020 | 15:10

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Aufgrund der von Ihnen geschilderten Vorgänge war es schon richtig, fristgerecht Klage einzureichen, da jetzt die Sache im Wege dessen aufzuklären ist.

Sie sollten, bevor Sie die Klage (weiter) begründen, unbedingt Akteneinsicht bei Gericht beantragen, was sie jederzeit als Antrag stellen können - denn dann wird Ihnen die behördliche Akte, die zum Bestandteil der Gerichtsakte wird, zu gesendet.

Denn so ließe sich dann der Hergang nachvollziehen und prüfen, ob die Sache erfolgreich angefochten werden kann.

Die Behörde muss in formeller und materieller Hinsicht rechtmäßig gehandelt haben und hier könnte ein Verfahrensverstoß oder gar mehrere gegeben sein, aufgrund der nicht richtigen bzw. nicht sachgerechten Mitteilungen an Sie.

Das ließe sich aber anhand der Verfahrensakte eben einfach nachvollziehen und Sie haben hier diesen Vorteil der Akteneinsicht, weil es sich um ein öffentlich-rechtliches Verfahren handelt.

Auch das Verwaltungsgericht ermittelt den Sachverhalt von Amts wegen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 8. Juli 2020 | 00:48

Sehr geehrter Herr Daniel Hesterberg,

ich habe nun ein Vergleichsangebot von der Hochschule erhalten und möchte es gerne annehmen und auch fragen,ob Sie meine erbrachte Leistung für ein Fach X für ein anderes Fach Y anerkennen könne; Problem hierbei ist ,dass in der Äquivalenztabellen der Hochschule das bestandene Fach als Wahlmodul anerkannt werden kann und nicht als Pflicht.
Hier lautet das Vergleichsangebot:

Herr Mustermann wird zum Wintersemester 2020/21 in den Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule XXX eingeschrieben.
2. Der oben bezeichnete Bescheid vom 29.04.2020 hat Bestand, die Exmatrikulation aus dem Studiengang Elektrotechnik erfolgt aber erst mit Wirkung zum Ende des Sommersemesters 2020. Hinsichtlich der Exmatrikulation aus dem Bachelorstudiengang Elektrotechnik erklärt Herr Mustermann ausdrücklich den Verzicht auf ein Rechtsmittel.
3. Bereits erbrachte Prüfungsleistungen im Studiengang Elektrotechnik werden auf Antrag anerkannt. Der Antrag ist unter Beachtung der Maßgaben der einschlägigen Prüfungsordnung zu stellen, bevor ein Prüfungsversuch in dem Modul unternommen wird, für das die Anerkennung beantragt wird.

4. Die für das Sommersemester 2020 in dem Bachelorstudiengang Elektrotechnik angemeldeten Prüfungen können vorbehaltlich der Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen des je weiligen Moduls wie angemeldet durchgeführt werden.
5. Die Klage vor dem Verwaltungsgericht YYYY wird zurückgenommen.
6. Die Gerichtskosten trägt Herr Mustermann. Die außergerichtlichen Kosten trägt jede Partei selbst.
7. Herr Mustermann hat keine Schadensersatzansprüche gegen die Hochschule XXX.
An diesen Vergleichsvorschlag fühlt sich die Hochschule bis zum ........... gebunden. Bitte lassen Sie mich bis dahin wissen, ob Sie diesem Vergleichsvorschlag zustimmen.

gerne Wüsste ich ,wie ich auf so ein Schreiben antworten könnte und dabei mein oben erwähnter Wünsch äußern könnte.
Ich würde mich sehr über ein Musterbrief freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 8. Juli 2020 | 08:43

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich Ihnen gerne wie folgt beantworten:

Nach meiner Erfahrung kommt ein Vergleichsvorschlag zwar weitaus häufiger als in anderen Rechtsbereichen des Verwaltungsgerichts, aber nichtsdestotrotz durchaus noch recht selten im Vergleich zu zivilrechtlichen Praxis.

Der Vorschlag wäre jedenfalls erwägenswert und ich muss mir den aber im Rahmen einer gesonderten Anfrage ansehen, ihn bewerten und da kann ich Ihnen auch einen Antworttext bieten.

Ich werde Ihnen gleich ein Angebot dafür erstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

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