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Zuzahlung des Vaters zum Bafög - Auskunftspflicht des Kindes


16.12.2009 19:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Meine 22 Jahre alte Tochter studiert. Das Bafögamt hat 80 Euro festgestellt , welche ich zu zahlen hätte.
Allerdings sei die Tocher verpflichtet , mir mitzuteilen,
was, wo , wie lange sie studiert und das das Studium eifrig betrieben wird, so das Amt weiter.
Nach dreifacher Anfrage hat die Tochter nun darauf geantwortet, aber ohne Beweismittel. Langt ihre pure Behauptung, als Auskunft zu oder müssen dazu Nachweise erbracht werden und wenn ja welche im Detail?

Ist es möglich, dass die Tochter auf Angriff schaltet und mich auf Unterhalt verklagt, weil sie da, wo möglich, noch mehr rausholen kann, als auf dem Bafögamt? Ja, oder nein, bitte. Falls ja, ist es dann demnach besser auf sämtliche Nachweise zu verzichten und zu zahlen? Hinweis: Die Tochter hat keinen Unterhaltstitel, ich zahlte demnach seit 3 Jahren keinen Unterhalt und keine Bafögzuzahlung. Ich befinde mich in keiner Verzugsetzung. Wie handle ich am Richtigsten?

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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Grundsätzlich sind die Eltern auch volljährigen Kindern zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet, damit eine angemessene Ausbildung gewährleistet wird. Im Gegenzug hat das unterhaltsberechtigte Kind die Ausbildung mit dem gehörigen Fleiß zielstrebig zu betreiben. Als Unterhaltspflichtiger haben Sie das Recht, das Studium Ihrer Tochter zu "überwachen", um prüfen zu können, ob die Tochter auch ihren Verpflichtungen Ihnen gegenüber nachkommt. Dabei muß die Tochter ggf. auch Leistungsnachweise über Prüfungen etc. vorlegen. Die bloße Behauptung der Tochter, sie betreibe das Studium fleißig und zielorientiert, reicht nicht.


2.

Grundsätzlich hat Ihre Tochter die Möglichkeit, Kindesunterhalt von Ihnen zu verlangen. Ob sie tatsächlich einen Zahlungsanspruch hat, hängt sowohl von Ihrem Einkommen als auch vom Einkommen der Mutter ab. Bei volljährigen Kindern sind nämlich beide Elternteile barunterhaltspflichtig.


3.

Um Ihnen einen Ratschlag hinsichtlich Ihres weiteren Vorgehens geben zu können, müßte man natürlich Ihre Einkünfte und auch die Einkünfte der Mutter kennen. Ohne Kenntnis der Einkünfte läßt sich nicht beurteilen, ob und ggf. in welcher Höhe Unterhaltsansprüche bestehen könnten. Ferner müßten Einkünfte der Tochter berücksichtigt werden.

Ohne jetzt Einzelheiten vorwegzunehmen, erscheint eine monatliche Unterhaltszahlung in Höhe von 80,00 € nicht die ungünstigste Verfahrensweise zu sein.

Konkreter kann der Ratschlag aufgrund des geschilderten Sachverhalt leider nicht ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
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