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Zuzahlung beim Diensthandy

26.11.2017 11:25 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Carsten Neumann


Hallo, in unserer Firma besteht die Möglichkeit ein Diensthandy zu erhalten. Übersteigt der Preis der Gerätezuzahlung beim Provider 150€, muss die restliche Zuzahlung vom Mitarbeiter getragen werden. Dies geschieht per Rechnung bei der lediglich das Handymodell und „Mitarbeiterzuzahlung" aufgeführt ist, kein Lieferdatum. Dem Mitarbeiter wird dabei mündlich zugesichert, dass er das Handy nach 2 Jahren dann ohne weitere Kosten übernehmen kann, da er ja bereits aus eigener Tasche zugezahlt hat. Nicht geregelt ist zudem, was geschieht wenn der Mitarbeiter davor aus dem Unternehmen ausscheidet. Ist dies so alles rechtens? Besteht hier normalerweise kein „Geldwerter Vorteil" welcher versteuert werden müsste?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Rechtens ist die Vorgehensweise schon.

Es ist indes zweifelhaft, ob es ratsam ist, sich als Mitarbeiter darauf einzulassen, da die mündlichen Zusicherungen nicht dokumentiert bzw. beweisbar sind.

Insbesondere könnte der Arbeitgeber sich auf den Standpunkt stellen, dass ein Mitarbeiter, der vor Ablauf von zwei Jahren aus dem Unternehmen wieder ausscheidet, das Handy wieder zurückgeben muss. wobei offen bleibt, ob er die Zuzahlung in diesem Fall wieder zurückerhält.

Ein zu versteuernder geldwerter Vorteil besteht dann, wenn der Mitarbeiter das Handy auch für private Telefongespräche nutzen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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