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Zuzahlung bei PKV

| 06.02.2008 11:55 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bin privat krankenversichrt.Da ich seit 2006 Erwrbsminderungsrente bekomme ist mir der Eigenanteil von 750 Euro im Jahr zu hoch.Bei einer Rente von 706 Euro beträgt der Beitrag 119 Euro und dann noch diese hohe Selbstbeteiligung. Wichtige Medikamente kann ich mir nicht mehr leisten, da ich ja in Vorkasse gehen muß. Ich bin geschieden und habe mit jemanden eine Wohngemeinschaft. welche Hatz IV bekommt.Wir haben nachweislich nichts gemeinsam, weder Konto noch Versicherung noch Kinder usw. Bei der Vorsprache auf dem Sozialamt wurde eine Unterstützung abgelehnt mit der Begründung ich lebe in einer eheänlichen Beziehung. Was soll oder was kann ich tun.Vielen Dank

06.02.2008 | 12:35

Antwort

von


(94)
Stettiner Str. 106
40595 Düsseldorf
Tel: 0176-43025411
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,
die Angaben sind widersprüchlich. Wenn eine eheähnliche Gemeinschaft unterstellt wird, müßten Sie im Rahmen der Bedarfsberechnung Ihrer Mitbewohnerin berücksichtigt werden. Dabei würde Ihre Rente als Einkommen angerechnet. Bilden Sie tatsächlich keine Bedarfsgemeinschaft, haben Sie möglicherweise Anspruch auf Grundsicherung, auch hier wird die Rente als Einkommen berücksichtigt. In beiden Fällen muss die Behörde prüfen, ob eine Rückkher in die Pflichtversicherung möglich ist. Ist dies der Fall, wären Sie dann über den Leistungsbezug auch krankenversichert.
Ergänzend sollten Sie mit Ihrer PKV Kontakt aufnehmen und die Möglichkeiten eines Tarifwechsels, prüfen. Als letzte Möglichkeit können Sie einen Antrag auf Krankenhilfe nach SGB XII beim Sozialamt stellen.
In allen Fällen ist Ihre Ausdauer gefragt. Bestehen Sie darauf, dass Ihre Anträge aufgenommen und schriftlich beschieden werden, nur dann besteht eine Möglichkeit, die Auskünfte der Behörden auf Ihre Rechtmäßigkeit zu prüfen.
Mit freundlichem Gruss
RAin Lausch


Rückfrage vom Fragesteller 06.02.2008 | 13:25

Auf Grund meines Alters 60Jahre kann ich nicht in die GKV zurück.Laut meiner PKV ist der Beitrag von 119 Euro schon die Untergrenze. Je höher der Beitrag desto niedriger die Selbstbeteiligung.Bis jetzt geht man bei der ARGE noch von einer Wohngemeinschaft aus, was sich sicher in den nächsten Tagen ändern wird.Kontrolle war schon da.Meiner sogenanten Partnerin zahlt man dann nur noch 312 Euro statt 347 Euro. Das ändert doch aber nichts an meiner hohen Selbstbeteiligung ?

Ergänzung vom Anwalt 06.02.2008 | 14:11

Sehr geehrter Fragesteller,
soweit Sie im Rahmen der Bedarfsbemessung nach SGB II berücksichtigt werden, ist ein Zuschuss für die Beiträge zur PKV bis maximal 125,00 EUR ebenfalls als Bedarf zu berechnen. Ebenfalls möglicherweise ein Mehrbedarf wg. Krankheit - abhängig von Ihrem Gesundheitsstatus. Je nach Höhe Ihrer Miete etc. kann die Berechnung als Bedarfsgemeinschaft evt. für Sie sogar günstig sein, so dass bei Vorlage des Bescheides zunächst zu prüfen wäre ob dieser korrekt ist und. Grob überschlagen: Sie hätten als Mitglied der Bedarfsgemeinschaft ebenfalls einen Grundbedarf von 312,00 EUR, zusätzlich in jedem Fall den Bedarf für die PKV (119,00 EUR), macht zusammen 431,00 EUR - wenn Ihre (anteiligen) Wohnkosten den Betrag von 275,00 EUR übersteigen, haben Sie also Anspruch auf Leistungen nach SGB II. Ihr Einkommen (Rente) wäre außerdem noch bei der Anrechnung zu bereinigen z.B. um Beiträge zur Haftpflichtversicherung u.ä.
Die Selbstbeteiligung wird derzeit bei der Bedarfsberechnung nicht berücksichtigt, ebenso nicht Beiträge zur privaten Krankenversicherung, soweit sie den Maximalzuschuss übersteigen. Insoweit bleibt nur die Möglichkeit, ergänzend einen Antrag auf Krankenhilfe gem. SGB XII zu stellen. Abschließend wird man den für Sie günstigsten Weg erst beurteilen können, wenn der Bescheid der ARGE vorliegt. Sie können sich bei Bedarf dann gern mit mir in Verbindung setzen und wir können die weitere Vorgehensweise erörtern.
Mit freundlichem Gruss
RAin Lausch

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