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Zuviel gezahlte nichtverbrauchsabhängiger nebenkosten


11.11.2005 11:27 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



ich habe im haus meiner Eltern ausgebaut,mein Vater ist verstorben.Ich habe zu Lebzeiten meines Vaters mit ihm eine mündl.Vereinbarung getroffen mich an den nebenkosten zubeteiligen.ich habe immer 400DM bezahlt und da nie ein Hinweis kam,dachte ich immer die Kosten sind so ok.nach dem Tod meines Vaters wurde ich Erbe von 1/8des hauses,ich informierte mich und man erklärte mir das ich nichtverbrauchsabhängige Nebenkosten in Höhe des Erbteils ,ebenso wie meine Schwester mitzutragen habe.jetzt habe ich ein eigenes haus gekauft und meine Mutter unterstellt mir nicht genug zubezahlen.ich habe auch mittlerweile erfahren das ich mit meinem Geld die gesamten Nebenkosten des hauses allein bezahlt habe ,auch die von meiner Mutter.Kann ich eine Auflistung vom Tod meines Vaters an verlangen um alle Kosten zuüberprüfen?immerhin hat meine Mutter alle Guthaben von Strom,Wasser für sich beansprucht und eingesteckt.was ist mit meinen zuviel gezahlten geld,meine schwester hat übrigens nie etwas obwohl sie 1/( an nichtverbrauchsabhängigen Nebenkosten bezahlt.es kann doch nicht sein das meine Mutter alles mit verbraucht hat und ich habe es allein bezahlt,zumal ich nachweislich jede Woche 4tage auf Montage war.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

da sind Sie in eine in der Tat unerfreuliche Lage geraten, vor allem bedeutet dies eine erhebliche Störung des Vertrauensverhältnisses zu Ihrer Mutter, was sehr bedauerlich ist.

Ob Sie das in der Vergangenheit zuviel gezahlte Geld zurückfordern dürfen, ist allerdings zweifelhaft. Ihre Mutter hat sich zwar, wenn Ihre Informationen stimmen, zu Ihren Lasten ungerechtfertigt bereichert, was grundsätzlich einen Erstattungsanspruch Ihrerseits auslösen würde. Jedoch dürfte sich Ihre Mutter auf den Standpunkt stellen, dass davon auszugehen gewesen sei, dass Sie einfach eine runde Summe als Nebenkostenbeteiligung zahlen wollten und damit alles erledigt sein sollte, Sie also kein überzahltes Geld zurückzahlen wollten. Angesichts Ihres engen verwandtschaftlichen Verhältnisses und da Sie in der Vergangenheit anscheinend nie gefordert haben, die tatsächliche Höhe der Nebenkosten offenzulegen, hätte dieser Einwand Ihrer Mutter einige Berechtigung. Daher ist es ungewiss, ob Sie das zuviel gezahlte Geld wirklich zurückfordern dürfen. Übrigens könnte sich Ihre Forderung auch nur auf die letzten drei Jahre erstrecken, da hinsichtlich der Zeiträume davor Verjährung eingetreten ist.

Nun kenne ich Ihre Mutter nicht, aber versuchen Sie doch einfach einmal, sie zur Offenlegung der Höhe der Nebenkosten in den letzten drei Jahren und anschließend zur Erstattung des von Ihnen zuviel gezahlten Geldes aufzufordern. Vielleicht leistet Ihre Mutter dieser Aufforderung ja Folge. Die Möglichkeit einer Durchsetzung dieser Aufforderung auf gerichtlichem Wege ist aber aus den im vorigen Absatz genannten Gründen ungewiss.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

Nachfrage vom Fragesteller 11.11.2005 | 12:07

Meine Mutter ist die jeniege die von mir mehrgeld verlangt und meine Schwester muß doch die nichtverbrauchsabhängigen Nebenkosten mit 1/8 genauso tragen oder sehe ich das falsch?heißt das das meine Schwester diese Kosten auch nicht nachzahlen muß,obwohl sie geerbt hat?
Vielen dank für ihre Hilfe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.11.2005 | 13:09

Was die aktuellen und künftigen Forderungen Ihrer Mutter anbetrifft, sollten Sie klipp und klar sagen, dass Sie von nun an nur noch so viel zahlen werden, wie es Ihrem Erbanteil entspricht. Ihre Mutter möge darlegen, auf welche Höhe sich die verbrauchsunabhängigen Nebenkosten belaufen, Sie zahlen dann ein Achtel davon. Zu mehr sind Sie nicht verpflichtet.

Ihre Schwester wird natürlich verpflichtet gewesen sein, ebenfalls ein Achtel der verbrauchsunabhängigen Nebenkosten zu zahlen. Rein rechtlich werden Sie Ihre Schwester jedoch höchstwahrscheinlich nicht belangen können. Ihr Ansprechpartner ist allein Ihre Mutter, an die Sie die Zahlungen geleistet haben. Ihre Mutter "versperrt" quasi Ihren Durchgriff auf Ihre Schwester. Dass Sie von Ihrer Mutter keine Rückzahlungen für die Vergangenheit verlangen können werden, ändert hieran leider nichts.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)

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