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Zuverdienst in Altersteilzeit

13.03.2013 10:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


ATZ450
Ich bin in Altersteilzeit ...
Und möchte in Nebentätigkeit als Lehrer arbeiten ...
Laut meinem ATZ-Vertrag darf ich nicht mehr als 450,-€ pro Monat dazuverdienen ...
Kann ich das irgendwie umgehen ...
Z.B.: Weil mein Arbeitgeber ...
Einen Zuschuss für mich vom Land tatsächlich gar nicht erhält ...
Und es deswegen egal ist, ob ich mehr verdiene ...
Diese 450,-€ pro Monat sind glaube ich ein Durchschnittswert ...
Welcher Zeitraum ist Basis für den Durchschnitt ...
Das gesamte Kalenderjahr ...
Oder nur der Zeitraum meiner Nebentätigkeit ...
Z.B. Drei Monate als Aushilfslehrer ...
Kann ich Werbungskosten (Benzingeld, Lehrmaterial, Verbrauchsmaterial) absetzen ...
Also, wenn ich im Monat 150,-€ Werbungskosten habe ...
Darf ich dann 600,-€ statt 450,-€ verdienen ...
Wie ist es mit einmaligen Investitionen (z.B. Computer für online-Nachhilfe) ...

Sehr geehrter Ratsuchender,

gern nehme ich zu dem von Ihnen geschilderten Rechtsproblem - unter Beachtung des von Ihnen ausdrücklich reduzierten Einsatzes wegen nicht gewünschter Detailtiefe - wie folgt Stellung:

Während des Altersteilzeitarbeitsverhältnisses dürfen keine Beschäftigungen oder selbständigen Tätigkeiten ausgeübt werden, die den Umfang von monatlich 450 Euro brutto (Durchschnitt!) bzw. maximal insgesamt 5400 Euro brutto im Jahr übersteigen. Dieses ist explizit gesetzlich geregelt und steht leider nicht zu Ihrer Disposition. Diese Einschränkung gilt nur dann nicht, wenn Sie innerhalb der letzten fünf Jahre vor Beginn der Altersteilzeit die entsprechende Tätigkeit ständig ausgeübt hatten.

Entscheidet sich Ihr Arbeitgeber des Nebenjobs für die pauschale Lohnsteuererhebung, ist dieser nach dem Einkommensteuergesetz Schuldner der Lohnsteuer, nicht Sie. Werbungskosten können von Ihnen nicht abgesetzt werden. Wählt der Arbeitgeber dagegen nicht die pauschale Lohnsteuererhebung, so ist die Lohnsteuer vom Arbeitsentgelt zu erheben. Das Arbeitsentgelt unterliegt dann der Besteuerung. Werbungskosten können im Rahmen des Lohnsteuerjahresausgleiches in Ansatz gebracht werden. Es gelten dennoch die oben konkret bezifferten Hinzuverdienstgrenzen (brutto!). Die Geltendmachung der Werbungskosten erhöht lediglich Ihren Nettoverdienst. Zu den Werbungskosten zählen auch Kosten für notwendige Arbeitsmittel, wie der Computer.

Ich bedanke mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

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