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Zustimmung zur Erlösverteilung Teilungsversteigerung

07.01.2014 18:44 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Zusammenfassung: Erlösverteilung nach Teilungsversteigerung, wenn sich die Beteiligten auf keine übereinstimmende Auszahlungsanweisung einigen

Hallo

Ich habe am 18.01.2013 mein Haus versteigert das mir zu 50% gehört.
Andere Hälfte mein Ex Frau wir sind seit 2004 Geschieden und haben auch den Zugewinn 2006 erledigt.


Jetzt meine Frage

Meine ex Frau hat die Schlösser ausgetauscht und mir den Zutritt zum Haus verweigert. Als ich doch ins Haus eingedrungen bin wurde ich angezeigt wo ich aber in einer Verhandlung freigesprochen wurde. Darauf habe ich die Versteigerung Betrieben.....


Jetzt sind hiervon 155267 Euro hinterlegt worden wovon meine Ex Frau jetzt
113.447,43 € verlangt und ich soll 41.819,78 Euro erhalten und wenn ich nicht zustimme, werden Sie Zustimmunsklage gegen mich erheben.

Mir Stehen Hiervon ja grundsätzlich Hälfteanteil 77633,61 Euro zu



Die Rechnen jetzt Wie folgt ab. Kaminkehrer von 2003 ab mit Grundsteuer vom Jahr 2003 ab mit 2720 Euro. davon soll ich die Hälfte zahlen.

Gebäudeversicherung von jahr 2003 ab 2300 Euro davon die hälfte.

Heizöl mit holz 6000 Euro davon die Hälfte

Der Einbruch von mir mit 2000 Euro

Und ein Darlehen das Als Grundschuld auf meine Ex Frau und mir bei meiner Bank beantragt haben. soll ich die ganze summe zahlen 35000 Euro da ich das Geld verprasst habe.







Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Von dem Erlös im Zuge der Teilungsversteigerung werden die Kosten nach § 748 BGB unter den Ehegatten entsprechend der Eigentumsanteile verteilt. In Ihrem Fall also jeweils zu 50 %.

Im Verteilungstermin erfolgt keine automatische Aufteilung.
Es ist vielmehr erforderlich, dass sich die Ehegatten eine bestimmte Auszahlung einigen. Kommt es zu keiner Einigung, unterbleibt eine Auszahlung. In diesem Fall wird der gesamte Erlös vom Gericht hinterlegt.
Eine Auszahlung des hinterlegten Erlösbetrages kann daher nur dann erfolgen, wenn die Ehegatten dem Gericht eine übereinstimmende Auszahlungsanweisung an die Hand geben.

Anderenfalls müssen Sie sich mit Ihrer Ex-Frau außergerichtlich oder gerichtlich über die Verteilung des Erlöses auseinandersetzen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

Nachfrage vom Fragesteller 07.01.2014 | 22:30

Ja das weiß ich ja alles schon.

mir gehts jetzt darum hat sie mit den Forderungen jetzt recht.

Ja oder Nein

Ich will doch nur wissen ob meine EX mit den Forderungen vor Gericht
Recht bekommt da ja der Zugewinn schon abgeschlossen ist,, kann von derer Seite nix mehr bekommen.


Mir gehts darum das ich vielleicht außergerichtlich was zu machen kann aber die Drohen mir mit Gericht wenn ich nicht unterschreibe

Ich will doch nur Kurz und bündig wissen

Hat Sie mit den Forderungen Recht Ja oder Nein
Danke Danke nochmals



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.01.2014 | 10:29

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Forderungen könnte sie nur stellen, wenn sie alle Beträge gezahlt hätte.
Ein Ausgleich käme aber nur für die Beträge in Betracht, die in unverjährter Zeit aufgelaufen wären. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre.



Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

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