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Zustimmung bei Antrag auf Leitungen der Jugendhilfe

02.01.2021 12:53 |
Preis: 35,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung:

Fragen zu Maßnahmen bzw. Zustimmung Jugendhilfe, Unterhalt ab Volljährigkeit

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich fange gleich an,
Tochter 17J. 5Monate lebt bei ihrer Mutter und ihren Lebensgefährten.

Mutter und Ich nicht verheiratet, aber gemeinsames Sorgerecht.
Bereits in 2018 gab es Bemühungen, das Tochter in ein betreutes Wohnprojekt (Heim) zieht, wurde auch von der Mutter und mir Unterstützt, doch kurzfristig wollte Tochter das dann nicht mehr.

Nun wurde mir am 29.12.2020 mittels WhatsApp durch die Mutter mitgeteilt das die Tochter zum 01.01.2021 ausziehen wird in eine eigene Wohnung, das würde auch wieder über die Jugendhilfe mit Betreuung laufen.
Ziel ist Selbstständigkeit und Ausbildungsplatz etc., Tochter würde in eine eigene Wohnung Ziehen.
Das alles finde ich mehr als merkwürdig, mir wurde auch ein Antragsformular von der Jugendhilfe übermittelt durch die Mutter, am 30.12.2020 wieder per WhatsApp, dort steht allerdings eine alte Adresse von mir drinnen, obwohl der Jugendhilfe meine aktuelle Adresse bekannt sein muss, weil ich dort seit 2017 gemeldet bin und in 2018 ja bereits ein Antrag auf Leistung gestellt wurde.
Ich habe bislang nicht unterschrieben.

Was ich nicht nachvollziehen kann und auch nicht will ist die Tatsache das dort dinge über meinen Kopf entschieden worden und ich das nur noch abnicken soll.
Es gab wohl Gespräche mit dem Jugendamt und der Tochter, auch mit der Mutter aber immer ohne mich.
Mir geht es auch darum das ich nicht gewillt bin horrende Zahlungen zu leisten. Für dinge die keinen Sinn ergeben, die Tochter kann bei ihrer Mutter leben und bekommt, was Sie braucht.

Weitere Hilfen können auch ambulant erfolgen.
Meine Tochter hat seit mehren Jahren keinen Kontakt zu mir, will Sie auch nicht.
Sie ist ohne Abschluss von der Schule gegangen.
Sie musste dann zu einem Berufskolleg wegen der Schulpflicht.
Nun ist sie auf einer Privatschule und geht in die 10. Klasse und wird dort dann voraussichtlich im Sommer 2021 mit dem Hauptschulabschluss abgehen.

Nun meine Fragen:
Muss ich schon etwas unternehmen? Sprich, muss ich der Mutter oder der Jugendhilfe mitteilen, dass ich das nicht möchte das die Tochter auszieht?
Gereicht es mir zum Nachteil, wenn ich nichts mache und einfach warte bis ich von offizieller Seite angeschrieben werde?
Da geht es um die Kosten, weil die sind ja nun nicht gering.
Da meine Tochter ja nun gerade ihre 1. Ausbildung macht bzw. die Zeit auf dem Berufskolleg ihre erste Ausbildung gewesen ist (das Berufskolleg hat Sie nur unregelmäßig besucht und abgebrochen), wollte ich meine Unterhaltszahlungen zu ihrem 18. Geburtstag einstellen. Da ich der Meinung bin, dass meine Unterhaltspflicht erloschen ist ab dem 18. Geburtstag.

02.01.2021 | 13:22

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1) Muss ich schon etwas unternehmen? Sprich, muss ich der Mutter oder der Jugendhilfe mitteilen, dass ich das nicht möchte das die Tochter auszieht?

Antwort:
Wenn Sie das Formular nicht unterschrieben zurücksenden, sagen Sie damit indirekt, dass Sie damit nicht einverstanden sind. Grundsätzlich müssen Sie daher nichts unternehmen.

2) Gereicht es mir zum Nachteil, wenn ich nichts mache und einfach warte bis ich von offizieller Seite angeschrieben werde?

Antwort:
Wenn Sie sich weder bei der Jugendhilfe noch bei der Kindesmutter melden, dann weiß insbesondere die Jugendhilfe nicht, aus welchen Gründen Sie gegen die Maßnahme sind. Daher ist es nicht zum Nachteil, wenn Sie Ihre Bedenken gegenüber der Jugendhilfe benennen und begründen um gegebenenfalls ein gerichtliches Verfahren auf Zustimmung zu vermeiden.

3) Da geht es um die Kosten, weil die sind ja nun nicht gering.
Da meine Tochter ja nun gerade ihre 1. Ausbildung macht bzw. die Zeit auf dem Berufskolleg ihre erste Ausbildung gewesen ist (das Berufskolleg hat Sie nur unregelmäßig besucht und abgebrochen), wollte ich meine Unterhaltszahlungen zu ihrem 18. Geburtstag einstellen. Da ich der Meinung bin, dass meine Unterhaltspflicht erloschen ist ab dem 18. Geburtstag.

Antwort:
Obwohl Ihre Unterhaltspflicht tatsächlich mit dem 18. Geburtstag endet, muss individuell geprüft werden. Nach der Schilderung ist wohl nicht davon auszugehen, sondern dem Grunde nach wird in jedem Fall bis zum Schulabschluss (10. Klasse) eine Unterhaltsverpflichtung bestehen. In wieweit bzw. in welcher Höhe Sie dann verpflichtet sind, bedarf ab dem 18. Geburtstag einer individuellen, neuen Prüfung, da ab Volljährigkeit des Unterhaltsberechtigten andere Selbstbehaltsbeträge gelten als gegenüber minderjährigen Unterhaltsberechtigten und das Einkommen der Kindesmutter wird ab Volljährigkeit des unterhaltsberechtigten Kindes mit beachtet.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
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Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Datenschutz:
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