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Zustellung der Nachrichten gemäß Art 13 der DSGVO


24.05.2018 12:07 |
Preis: 48,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Wie wird die Datenschutzerklärung am besten übermittelt und was ist hierbei zu beachten.


Guten Morgen,

wir sind ein externer Personaldienstleister im Bereich der Telekommunikation.

Bewerber, dessen Bewerbungen bei uns per eMail eingehen, erhalten eine Eingangsbestätigung. In dieser Bestätigung werden die Bewerber ebenfalls nach Art 13 der DSGVO auf die Ergebung der personenbezogenen Daten informiert.

Leider landet diese eMail bei den Empfängern (den Bewerbern) häufig im Spam-Ordner. Müssen wir dafür Sorge tragen, dass dies nicht geschieht oder reicht in erster Linie der Versand dieser eMails vollkommen aus?

Müssen die Inhalte gemäß Art 13 der DSGVO in dieser eMail eingebunden werden oder reicht auch ein Link, der zu einer Website führt, auf dieser sich diese Informationen befinden?
24.05.2018 | 12:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich wie folgt antworten:

Art. 13 DSGVO wird am besten (und am sichersten) dadurch Genüge getan, dass Sie beim Erstkontakt mit dem Kunden (Bewerber) diesem „Ihre" Datenschutzerklärung (die Sie sowieso im Rahmen einer Internetpräsenz vorhalten müssen) zukommen lassen.
Wenn Sie sich hierzu der elektronischen Kommunikation bedienen (also Versand der Datenschutzerklärung per Email), so genügt der gegebenenfalls von Ihnen zu führende Nachweis der Versendung. Ob die E-Mail also den Empfänger erreicht, oder in dessen Spam landet, ist für Sie rechtlich unerheblich. Wenn Ihre Email allerdings als „failure daemon" zurückkommt, müssen Sie andere Maßnahmen der Übersendung ergreifen. Auf jeden Fall sollten Sie die Absendung der Email dokumentieren. Auch die Anforderung einer Lesebestätigung erscheint durchaus sinnvoll, wenngleich der Kunde hierauf nicht reagieren muss.
Soweit Sie mit dem Kunden ausschließlich per Email Kontakt haben, genügt auch sicherlich eine E-Mail mit einem Link zu dem Navigationspunkt Ihrer Webseite, auf der die Datenschutzerklärung abgerufen werden kann. Ich halte es aber aus Gründen der Praktikabilität für durchaus sinnvoll, wenn Sie die Datenschutzerklärung direkt in der Email als pdf-Anhang beifügen. Demjenigen, mit dessen Daten Sie arbeiten, soll die Kenntnisnahme möglichst einfach gemacht werden.
Bei einer größeren Zahlung von Kontakten in dem von Ihnen geschilderten Umfang mag es durchaus sinnvoll sein, dass Sie über ein Datenschutzkonzept nachdenken. Die Dokumentation Ihres Datenschutzkonzepts hilft Ihnen dabei, die Umsetzung datenschutzrechtlicher Vorgaben schriftlich festzuhalten und vor allem nachzuweisen, gerade auch vor dem Hintergrund von aufsichtsbehördlichen Kontrollen.

Ein Hinweis noch: Da es noch keine Rechtsprechung zur Anwendung der DSGVO im Einzelnen gibt, steht meine rechtliche Einschätzung selbstverständlich unter dem Vorbehalt der Beurteilung durch ein Gericht, zumindest solange, bis obergerichtliche Rechtsprechung vorliegen wird.


Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung und basiert auf den Angaben aus Ihrer Frage. Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung einen ersten Überblick gegeben zu haben. Gegebenenfalls nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Für weitere Aspekte bei der Umsetzung der DSVGO stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Wenn Sie meine Antwort im Rahmen der Bewertung beurteilen, helfen Sie mit, dieses Portal transparenter und verständlicher zu gestalten.

Mit freundlichen Grüssen



gez. RA Dannheisser




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