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Zustellung Kündigung


02.10.2006 11:26 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht



Guten Tag!

Ein Bekannter von mir hat eine nicht aktive GmbH wegen des vorhandenen Verlustvortrags gekauft. Sobald Verluste gesetzlich wieder geltend gemacht werden können, möchte er die GmbH wieder verkaufen. Ich wurde damals gebeten mich als Geschäftsführer eintragen zu lassen, dem habe ich zugestimmt, da die GmbH ja keinerlei Geschäfte ausführt. Nun bekomme ich dennoch immer wieder lästige Post vom Finanzamt und die IHK stellt ihre Mitgliedsbeiträge in Rechnung. Der Bekannte arrangiert sich mit den Behörden zwar immer wieder mit Stundungen bis die GmbH verkauft wird, aber ich will nicht als Geschäftsführer haften, falls diese Rechnungen doch mal geltend gemacht werden (ein Vermögen der GmbH existiert keines, also würde es wohl an mir hängen bleiben).

Da der Bekannte immer wieder für Monate untertaucht, telefonisch nicht erreichbar ist und auch keinen offiziellen Wohnsitz hat, kann ich ihm als Inhaber keine Kündigung zustellen und die GmbH ist postalisch nur über mich als Geschäftsführer erreichbar. Wie kann ich meine Stellung als Geschäftsführer denn nun loswerden?
Sehr geehrter Fragesteller,

ein GmbH-Geschäftsführer kann sein Amt durch eine Erklärung gegenüber den Gesellschaftern der GmbH niederlegen. Die Niederlegung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung, sie wird daher erst mit Zugang bei dem (Allein-)Gesellschafter wirksam. Von daher müssen Sie warten, bis der Gesellschafter für Sie wieder erreichbar ist, es sei denn, die Satzung der GmbH sieht hierzu etwas anderes vor.

Bitte beachten Sie auch, daß die Niederlegung alleine noch nicht ausreicht, Sie sollten gleichzeitig noch für eine Eintragung der Niederlegung im Handelsregister Sorge tragen, da Dritte Sie anderenfalls auch später noch wirksam als Geschäftsführer ansehen können.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
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