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Zusage auf Arbeitsplatz - Angebot kurzfristig zurückgenommen - Schadensersatz?

09.08.2018 10:24 |
Preis: 49,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


Hallo zusammen,

ich habe am 18.07. ein Zusage mit Angebot auf eine neue Arbeitsstelle in München erhalten ( "Wir können uns auch sehr gut vorstellen, dass du unser ***-Team ideal ergänzen würdest, weswegen ich dir heute gerne ein Angebot für die Stelle unseres neuen *** unterbreiten möchte.)
Die Konditionen wie das Startdatum zum 01.09.2018, die unbefristete Laufzeit, Urlaubstage und Gehalt wurden am selben Abend noch telefonisch besprochen, zwei Punkte wurden meinerseits erfragt, jedoch mit dem Zitat "Es wäre schön wenn dies möglich wäre, falls nicht wird es für mich daran nicht scheitern"; ich habe eine klare Zusage abgegeben.
Die Dame aus der Personalabteilung wurde krank, hat mir aber im Zeitraum vom 23.07.-30.07.2018 zweifach schriftlich die Zusage bestätigt ("...einen Vertrag bekommst du auf jeden Fall die nächsten Tage von mir, zumindest per E-Mail...", "Wir wollten auf jeden Fall weiterhin mit dir zusammenarbeiten und unser Angebot steht auf jeden Fall noch.").
Am 27.07.2018 habe ich einen Mietvertrag für ein WG Zimmer in München mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten unterschrieben, da ich nur für diese Arbeitsstelle nach München gezogen wäre.

Am 06.08.2018 wurde das Angebot telefonisch "aus betriebsbedingten Gründen" zurückgezogen, dies wurde mir am selben Tag nochmals per E-Mail bestätigt.
Nun habe ich einen Mietvertrag in München für ein Zimmer, das ich nicht benötige, habe mich nicht weiter beworben und werde eine Lücke im Lebenslauf rechtfertigen müssen und zudem kein Einkommen bis zu dem Tag, an dem ich eine neue Stelle finde.

Muss das Unternehmen mir auf Grund des vorvertraglichen Vertrauensschutzes die 3 Monate Miete als Schadensersatz erstatten?
09.08.2018 | 12:15

Antwort

von


(1917)
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30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
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Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Arbeitsvertrag bedarf grundsätzlich nicht der Schriftform und kann auch mündlich geschlossen werden, wenn die wichtigsten Punkte im Gespräch klar vereinbart wurden. Dazu zählen die genaue Arbeitsleistung, die vom Arbeitnehmer erbracht werden muss, der Eintrittszeitpunkt und die Dauer des Arbeitsverhältnisses.

Falls dieses vorliegt, haben Sie Anspruch auf das Arbeitsentgelt. Alternativ könnten Sie darauf verzichten und dann zumindest die Miete einfordern, sofern Sie auch nachweisen, dass eine unverzügliche Weitervermietung nicht möglich ist und Sie dort an dem Vertrag gebunden sind.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 09.08.2018 | 13:07

Hallo Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Auf welchen Paragraphen kann ich mich für die Schadenersatzzahlung in Höhe der dreifachen Monatsmiete berufen?

Beste Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.08.2018 | 13:52

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Paragraphen lauten: §§ 280, 281 BGB, da ein Vertrag bereits zustande gekommen war.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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