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Zusätzlicher Minijob bei Hauptjob und nebenberufl. Selbstständigkeit

03.11.2020 13:10 |
Preis: 40,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

folgende Ausgangssituation:
Sozialversicherungspflichtige Anstellung in Teilzeit 30 Std./Woche.
Nebenerufliche Selbstständigkeit 10 Std./Woche.

Krankenkasse und Arbeitslosenversicherung laufen über Arbeitgeber, Rentenversicherung wg. Selbstständigkeit über KSK.

Unter welchen Voraussetzungen kann ich zusätzlich einen Minijob (450-Euro-Job) annehmen?

Konkret:
- Muss ich einen Minijob beim Finanzamt/der Krankenkasse/der KSK melden?
- Fällt auf einen Minijob bei o.g. Konstellation Einkommensteuer an?
- Fallen Beiträge für Krankenkasse/Arbeitslosenversicherung/Rentenversicherung an?
- Muss ich auf irgendetwas achten, um bei meiner Selbstständigkeit die "Nebenberuflichkeit" nicht zu gefährden? (Ich möchte weiterhin sozialversicherungspflichtig angestellt bleiben).
- Gibt es irgendwelche Besonderheiten/Fallstricke, auf die ich zu achten habe?


Vielen Dank!

Eingrenzung vom Fragesteller
05.11.2020 | 15:46
06.11.2020 | 10:33

Antwort

von


(336)
Alte Schmelze 16
65201 Wiesbaden
Tel: 0611-13753371
Web: http://deutschland-schulden.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/r,

in Ihrem Fall hat der zusätzliche Minijob keine Konsequenzen. Sie sind weiterhin über Ihr Angestelltenverhältnis krankenversichert, bei dem Minijob werden die üblichen Rentenbeiträge einbehalten und die Selbständigkeit im Nebenerwerb bleibt versicherungsfrei.

Dies ergibt sich unter anderem aus dem Gemeinsames Rundschreiben der Träger der
gesetzlichen Sozialversicherung zum Begriff der hauptberuflich selbstständigen Tätigkeit:

Zitat:

Nimmt der zeitliche Aufwand für die selbstständige Tätigkeit den Selbstständigen
mehr als 20 Stunden, aber nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich in Anspruch, ist
anzunehmen, dass die selbstständige Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt wird. Dies
gilt dann, wenn das Arbeitseinkommen aus der selbstständigen Tätigkeit die
Hauptquelle zur Bestreitung des Lebensunterhalts darstellt. Hiervon ist in der Regel
auszugehen, wenn das Arbeitseinkommen 50 v. H. der monatlichen Bezugsgröße
übersteigt.


Diese Abgrenzungen beruhen auf der dazu entwickelten Rechtsprechung, Sie selbst müssen sich mit einer Arbeitszeit von nur 10 Stunden daher keine weiteren Gedanken machen.

Die Einnahmen aus dem Minijob werden automatisch durch den Arbeitgeber durch einen Pauschalabzug versteuert, Sie brauchen weder dem Finanzamt noch der Krankenkasse gesondert etwas mitzuteilen.

Ich hoffe damit Ihre Frage inhaltlich zufriedenstellend beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen,
RA Fabian Fricke








ANTWORT VON

(336)

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65201 Wiesbaden
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