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Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung durch Gehaltsumwandlung

| 01.02.2010 19:41 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Ich bin 54 Jahre alt, Arbeitnehmer und mein Jahresgehalt beträgt 48.000 Euro.

Seit 2002 bin ich privat krankenversichert.

Ich möchte zur Altersvorsorge ab 1.1.2010 jährlich 3.600 Euro in eine Direktversicherung einzahlen. Dies soll als Gehaltsumwandlung geschehen.

Ist es richtig, dass ich durch diese Gehaltsumwandlung unter die besondere Versicherungspflichtgrenze von 45.000 Euro falle und ich wieder pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenkasse werde.

Ich möchte gerne wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurück.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich verringern Entgeltumwandlungen das Arbeitsentgelt in der Sozialversicherung und damit das für die Beurteilung der Versicherungspflicht in der Krankenversicherung maßgebliche Jahresarbeitsentgelt (JAE). Arbeitnehmer, deren Jahresarbeitsentgelt aufgrund der Entgeltumwandlung, nicht mehr die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt, sondern in Zukunft unterschreitet, werden krankenversicherungspflichtig. Die Krankenversicherungspflicht würde für Sie also mit dem Monat beginnen, in dem Sie erstmals Ihr laufendes Arbeitsentgelt umgewandelt haben, und dadurch die Jahresarbeitsentgeltgrenze unterschritten wird.

Da Sie noch keine 55 Jahre alt sind und gemäß Ihrem Plan die geltende Jahresarbeitsentgeltgrenze für Bestandsfälle von 45.000 € unterschreiten, können Sie gemäß der gesetzlichen Regelung wieder in die GKV zurückkehren. Allerdings muss die Umwandlung des Arbeitspapieres noch vor Ihrem 55. Geburtstag geschehen.

Bitte beachten Sie, dass die Reduzierung Ihres Sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelts auch noch weitere Auswirkungen auf sämtliche Bereiche der Sozialversicherung hat (z.B. haben Sie durch das niedrigere Entgelt auch einen niedrigeren Krankengeldanspruch, einen niedrigeren Rentenanspruch sowie einen niedrigeren Anspruch auf Arbeitslosengeld).

Sie sollten sich aufgrund der Wichtigkeit zusätzlich überlegen, ob Sie für die Umschreibung des Arbeitsvertrages nicht einen Rechtsanwalt beauftragen sollten, der für Sie die nötige Umschreibung Ihres Arbeitsvertrages vornimmt. Damit können Sie sicherstellen, dass sämtliche Formulierungen der Entgeltumwandlung rechtlich einwandfrei angefertigt werden.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen. Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.02.2010 | 13:06

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 06.02.2010 5/5,0
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