Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zugewinnausgleich oder Gütertrennung bei Kind aus früherer Ehe

13.03.2008 15:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Folgende Situation:
Ich beabsichtige meinen Partner zu heiraten. Mein Partner hat aus einer früheren Ehe einen Sohn. Nun sind wir uns nicht sicher, ob der Zugewinnausgleich oder die Gütertrennung mit Ehevertrag die bessere Entscheidung ist. Was empfehlen Sie ?
Hintergrund: Ich besitze eine Eigentumswohnung. Wir möchten auf jeden Fall vermeiden, dass der Sohn meines Partners bei Tod einen Anspruch auf diese Wohnung hat. Gleichfalls möchten wir sicherstellen, dass der Erbteil des Sohnes so gering wie möglich gehalten wird, da er von der Mutter ein großes Erbe erwartet. Wie sieht es mit Vermögensgegenständen aus, die vor der Ehe angeschafft wurden ? Hat der Sohn meines Partners im Todesfall einen Anspruch hierauf ?

Vielen Dank für die Beantwortung.

Sehr geehrte Ratsuchende,



im Falle Ihres Ablebens erbt der Sohn des jetzigen Partnes nichts, da er mit ihnen nicht verwandt wäre.

Im Falles des Todes des Partners, erbt der Sohn dann neben Ihnen, wobei die Vermögenswerte des Partners allein eine Rolle spielen.

Da hier beabsichtigt ist, das mögliche erbe so gering wie möglich zu halten, sollte ein Ehevertrag mit Gütertrennung gefertigt werden.

Hierzu brauchen Sie notarielle Hilfe, wobei dann auch der Partner ein Testament bei dem Notar fertigen sollte, in dem der Sohn dann von der Erbfolge ausgeschlossen wird. Sein Erbschaftsanspruch würde dann auf das Pflichtteil reduziert werden.

Es wäre zwar ggfs. möglich, dem Sohn auch dieses Pflichtteil zu entziehen, allerdings sind dafür strenge Voraussetzungen in Form einer Erbunwürdigkeit erforderlich, die so nicht erkannbar sind.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69225 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr nette kompetente Anwältin Rasche Antwort Jederzeit wieder und sehr zu empfehlen. Danke für Ihre Hilfe ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Schnelle Rückmeldungen, ich hoffe, die Hinweise bestätigen sich in der Praxis. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort war prägnant, mit Gesetzestexten bzw. Urteilen unterlegt und sehr verständlich. Uns wurde bei der Entscheidungsfindung über die weitere Vorgehensweise damit sehr geholfen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER