Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zugewinnausgleich bei Scheidung - Erlös der Wohnung

22.04.2008 13:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Anwälte,

mein Mann und ich haben vor 10 Jahren geheiratet -ohne Ehevertag und ohne Gütertrennung-. Wir sind gemeinsam in seine Eigentumswohnung gezogen (welche schuldenfrei war). Mit der Heirat wurde ins Grundbuch eingetragen, dass mir bei einer Scheidung die Hälfte der Wohnung gehört. Wir verkauften Jahre später die Wohnung und kauften aus dem Erlös der Wohnung ein Haus, in dem wir gmeinsam wohnen. Ich stehe allein in diesem Kaufvertrag und auch im Grundbuch. Ich bin Hausfrau und mein Anfangsvermögen war: 0, das Anfangsvermögen meines Mannes: die Eigentumswohnung und bestehende LV.

Meine Frage an Sie:

1. Welchen Anspruch habe ich bei einer Scheidung auf das Haus, wird es mir zugesprochen oder kann mein Mann verlangen im Haus zu bleiben?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

einen Anspruch auf das Haus hat er nicht. Es steht in Ihrem Alleineigentum, da Sie allein im Grundbuch eingetragen sind.

Ihr Mann hat aber einen Anspruch auf Zugewinn gegen Sie. Ihr Mann hat, zumindest nach Ihrer Darlegung keinen Zugewinn, da sein Anfangsvermögen höher ist als das Endvermögen. Diese Beurteilung berücksichtigt nur die von Ihnen angegebenen Vermögenswerte.

Auf Ihrer Seite wird hingegen das Endvermögen mit dem Wert des Hauses berücksichtigt, so dass Sie Ihrem Mann zum Ausgleich verpflichtet sein werden.

Die Höhe der Ausgleichforderung ist gesondert an Hand der genauen Werte zu errechnen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69300 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle und kompetente Antwort, die mir sehr weitergeholfen hat; vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ausführliche und Verständliche Antwort. Danke. ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Höflich und nett bis auf eine Frage aufschlussreich und verständlich ...
FRAGESTELLER