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Zugewinnausgleich bei Grundstücksübertragungsvertrag

| 06.03.2009 16:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Mutter übertrug mir 2003 ein Haus und Grundstück per Grundstücksübertragungsvertrag . Wert 175.000 Euro. Ich stehe als Alleineigentümer im Grundbuch.

Sie sagte, sie gäbe es mir lieber mit warmer anstatt kalter Hand.

Meine Mutter lebte bis zu ihrem Tod 2006 in dem Haus.

Nach ihrem Tod zogen mein Mann und ich dort ein und bauten das Haus ein wenig um. Der Umbau wurde ausschliesslich mit meinem ererbten Geld (59.000 Euro) finanziert. (Nachweise darüber liegen vor .)

Mein Mann investierte keinen Cent.

Nun will sich mein Ehemann von mir scheiden lassen und ist der Meinung dieses Haus nebst Grundstück fiele in den Zugewinnausgleich. Ich müsste ihn also auszahlen.

Hat er Recht ?


Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Auskunft.

Liebe Grüsse



Sehr geehrte Ratsuchende,

anhand Ihrer Schilderung beantworte ich die FRage wie folgt:

Ihre Mutter schenkte Ihnen das Haus samt Grundstück, mit Rücksicht auf Ihr späteres Erbrecht.

Dieser Erwerb ist im Rahmen des Zugewinnausgleiches privilegiert, vereinfacht gesagt lässt sich sagen: diese Schenkung ist im Rahmen des Zugewinnausgleiches nicht anzusetzen (Ihr Mann hat keine Ansprüche deswegen gegen Sie).

Hier die einschlägige Norm (insbesondere ist Absatz 2 wesentlich):
§ 1374 BGB:
Anfangsvermögen
(1) Anfangsvermögen ist das Vermögen, das einem Ehegatten nach Abzug der Verbindlichkeiten beim Eintritt des Güterstands gehört; die Verbindlichkeiten können nur bis zur Höhe des Vermögens abgezogen werden.

(2) Vermögen, das ein Ehegatte nach Eintritt des Güterstands von Todes wegen oder mit Rücksicht auf ein künftiges Erbrecht, durch Schenkung oder als Ausstattung erwirbt, wird nach Abzug der Verbindlichkeiten dem Anfangsvermögen hinzugerechnet, soweit es nicht den Umständen nach zu den Einkünften zu rechnen ist.


Wenn Sie, wie Sie schildern den Umbau nur mit ererbtem Geld tätigten, hat Ihr Mann keinen Anspruch gegen Sie.


Der einzige Anspruch Ihres Mannes, der hier evtl. in Frage käme, wäre ein möglicher Wertzuwachs des Hauses durch äussere Umstände (Z.B. dadurch dass der Grund in dem Gebiet teuerer wurde, das müsste jedoch Ihr Mann erstmal nachweisen).

Bewertung des Fragestellers 08.03.2009 | 09:01

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"Ich danke Ihnen recht, recht herzlich, da der Sachverhalt mir schon einige unruhige Nächte beschert hatte. Vielen, vielen Dank
Liebe Grüsse"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 08.03.2009 5/5,0
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